Unter Ihresgleichen

    • Feedback jeder Art

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Unter Ihresgleichen

      Die Gräser des vergangenen Sommers
      könnte ich beneiden, die kahlen Winterbäume,
      das frierende Herz, den Schmerz des Leibes
      und die Wolken, die sich über den
      Häusern zu Sturzbächen öffnen.

      Sie alle wissen, warum.
      Die mich sehen könnten, sind gestorben.
      Die tun, als ob sie noch lebten, wollen
      mich nicht sehen. Sie schlürfen das Wasser
      des Wegsehens, so geschieht es nicht.

      So bin ich von mir und von der Welt
      getrennt, ich könnte sterben, was würde
      sich ändern? So bleibt alles in ihrer Ordnung,
      die kalten Tage enden nicht am Abend,
      und die Blinden finden nicht heim.
    • Hallo Angelika,
      liest sich für mich wie mystisch verbrämte Bilder einer geschundenen Macht (Natur, Weltgewissen, Gottheit etc.), die hilflos dem Untergang zuschauen muss. Nur meine Deutung dieser doch recht hermetischen aber beeindruckenden Bilder.
      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    [ Die Gedichte, Geschichten und weiteren Werke, sind geistiges Eigentum der jeweiligen Autoren. ]



    © 2018 Poeten.org - Dichter und Denker Portal - All rights reserved.