Aufbruch

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    • Apfelbäume in den Auen
      Winterstarr in Zeit und Raum
      Warten auf das große Tauen
      Auf den hellen Frühlingstraum

      Volle Knospen schwellen, brechen
      Eifrig turnt ein Krabbelwicht
      Kahler Ast, noch ganz Versprechen
      langt in blasses Morgenlicht

      Blüte öffnet ihren Kelch:
      Lust entflammt aus buntem Kleid
      Frohes Lachen tönt. O welch
      Pulsieren! Schäferstundenzeit

      Grüne Kronen, gold'ne Lanzen
      Blumenpracht: ein bunter Kuss
      Duft von Heu, die Sinne tanzen
      Ringelreigen mit Genuss

      Weilen möcht' ich in dem satten
      Treiben. Wechselwinde weh'n
      Wolken ziehen ihre Schatten
      „Auf, mein Freund! Zeit zu geh'n.“
    • Hallo Berthold!
      Ein Gedicht, das mir sehr gefällt.
      Wunderschöne Naturbilder lässt du entstehen, der kahle Ast, der ins Morgenlicht langt und noch ganz Versprechen ist.
      Der letzte Vers ist etwas aus dem Rhythmus m.E. . Habe aber keine Idee wie das zu ändern ginge.
      Was ist eigentlich ein Krabbelwicht? Ein Insekt?
      Ein schöner Ausblick auf das was kommt.
      Noch aber ist es kalt und windig und die Bäume stehen kahl, der Träumende muss sich noch etwas gedulden.
      Sehr gern gelesen.
      Liebe Grüße
      Wilde Rose
    • Hallo Wilde Rose,

      freut mich, dass dir mein Gedicht gefällt.
      Du hast zweimal recht: Der letzte Vers ist aus dem Rhythmus und der 'Krabbelwicht' ist ein Insekt, Käfer ... Krabbeltier eben. Ich habe den Rhythmus im letzten Vers absichtlich verändert, habe aber -wie so oft- keine Ahnung, ob meine Ideen funktionieren. Ich lasse den letzten Vers fürs Erste so stehen, ändern kann ich ihn ja immer noch ...

      Wilde Rose, ich sage Danke für deinen Kommentar.

      LG
      Berthold
    • Hallo Berthold,

      dein "Aufbruch" gefällt mir ausnehmend gut.
      Der ewige Kreislauf der Natur schließt uns, wenn auch im größeren Reigen mit ein.
      Wir suchen das Glück, finden es und verlieren es wieder.
      Schön, wenn man trotzdem zufrieden Zurückblicken kann.
      Besonders gefällt mir die "Schäferstundenzeit." ;)

      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Einfach nur schön!
      Ich hatte selbst überlegt, mich an einem Frühlingsgedicht zu versuchen, wüsste aber nicht, wie ich es besser machen könnte.
      Ganz tolle Bilder, die Du uns da in den Kopf setzt. Und heute hat sich die Sonne auch mal wieder herausgetraut, sodass wir in der Natur danach Ausschau halten können.

      LG Yue
      Ich war mir nie einer anderen Möglichkeit bewusst, als die, alles in Frage zu stellen.
      Noam Chomsky
    • Hallo eiselfe,

      freut mich, dass dir mein Gedicht gefällt.
      Und wenn du in deiner Phantasie den 'Aufbruch' miterlebt hast, bist du meinen Gedanken zu diesem Gedicht sicherlich sehr nahe gekommen.

      Dein Spruch 'Das Leben ist zu kurz - für irgendwann' ist mir aufgefallen, er ist mir Ansporn. ;)

      Danke für deinen Kommentar.

      LG
      Berthold
    • Hallo Perry,

      danke für dein üppiges Lob. Besonders freut es mich, dass du auch hinter
      den Vorhang gekiebitzt und so viel entdeckt hast.

      Die 'Schäferstunden' hast du vor Kurzem bei einem Dialog hier im Forum
      erwähnt, damit war dieses schöne Bild frisch in meinem Gedächtnis, tja ...

      Danke für deinen Kommentar.

      LG
      Berthold
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