Verstörende Umstände

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    • Verstörende Umstände

      Es tut so weh dich leiden zu sehen.
      Jeden Tag fürchten ohne dich da zu stehen.
      Wir wollten doch noch so viele Wege gehen.
      Uns Ebenen, Berge und Seen hingeben.
      Und uns lieben ohne jeglichen Vergleich.
      Doch der Traum so süß und schön zugleich.
      Verschwand, und hinterließ, nur diesen einen Drang.
      Es ihm gleich zu tun ohne Ziel, Sinn und Verstand

      Jede Sekunde mit dir schien für Ewig zu sein.
      Und doch stehe ich hier nun ganz allein.
      Jeder Tag mit dir war ein unersetzbares Geschenk.
      Und doch sind sie ohne dich nichts Wert.
      Jeder Schritt, mach ich um mich dir zu nähern.
      Und doch vergrößert sich der Abstand immer mehr.
      Jeden Atemzug mache ich um all das mit dir zu Erleben.
      Doch tötet es mich der Gedanke ohne dich zu Leben.
      Dieser unerträgliche Schmerz zerfrisst mich von innen.
      Hinterlässt eine Leere und im Kopf diese Stimmen.

      Hörst du nicht wie sie schreit.
      Bettelnd nach einer besseren Zeit.
      Riechst du nicht wie sie weint.
      Wie salzigen Tropfen auf kaltem Stein.
      Siehst du nicht wie sie kriecht.
      Im dreck ächzend, verloren und verletzt.
      Fühlst du nicht ihre Angst.
      Zitternd reicht sie dir ihre Hand.

      Alleine kämpfend trotz grausamen Schmerz.
      Schenkst du mir mit jedem Lächeln dein Herz
      Ich würde alles geben es auch weiterhin zu sehen.
      Bis an mein psychisches und physisches Ende gehen.
      Verraten, betrügen ,morden und stehlen.
      Würde ich für dich jederzeit begehen.
      Doch ein Augenblick mit dir genügt und ich verstehe.
      Das Leben ist nicht so wie ich glaubte es zu sehen.
      Du liebtest mich trotz all meiner Grausamkeiten.
      Und öffnetest mir Türen um mein Horizont zu weiten.
      Du lehrtes mich meine Gefühle zu verstehen.
      Um letztendlich alleine, in meinem Fadenkreuz zu stehen.
      Du schenktest mi, das wertvollste auf dieser Welt
      Die Zeit auf Erden mit dir Gemeinsam zu gestalten.

      Ich weis nicht wie ich damit leben soll.
      Die Schuld und die Trauer die mich verfolgt.
      Nacht für Nacht hält es mich wach.
      Um mich immer wieder das Gleiche zu fragen.
      Fragen die mich begleiten schon seit langer Zeit.
      Zeiten die mich verfolgen auf meinen Wegen.
      Wege die ins nichts führen und doch sind sie da.
      Mein da sein das nicht ist und nie wirklich war.
      Durch die tiefste Nacht froh lockend raubt es mir meinen Verstand.
      Ziellos umher wandernd suchend nach dem Sinn und meinem Stand.

      Hinter all dem was sich mir zeigt.
      Scheint ein funken Licht zu sein.
      Ein kleiner Funke kaum zu sehen.
      Die mir sagt ich solle zu ihr gehen.
      Nun krieche ich im Dreck und Bettle dich an.
      Verzeih mir ich handelte aus Ignoranz.
      Ich war Blind nicht zu sehen was ich tat.
      Zu stumpf es zu begreifen bei all meinem Wissen.
      Hab meine Bedürfnisse über deine gestellt.
      Und weit über meinen Verhältnissen verkehrt.
      Ich war gierig nicht das Beste zu haben.
      Bin an deine und meine Grenzen gegangen.

      An diesen Tagen, an denen ich nicht weiß.
      Was mir Heute, in dieser Welt noch bleibt.
      Scheint ein wenig Hoffnung, in der Dunkelheit.
      Was mich wärmt, und leitet zugleich.
      Doch diese Hoffnung hält nicht lange an.
      Denn die Realität scheint eine andere zu sein.


      Wir haben alle die gleiche Mutter.
      (Entschuldigt die Rechtschreibfehler)
    • Hallo Eliat,
      willkommen hier in der PoetenWG!
      Dein Erstling geht einem unter die Haut, denn die beschriebende Situation ist zu dem traurigen Verlust durch
      die erwähnte Grausamkeit und Schuld durchaus auch verstörend. Vielleicht wirken die Bilder aber gerade deshalb so stark.
      LG
      Perry
      PS: Für Rechtschreibfehler musst Du dich nicht entschuldigen, auch wenn Du sie mit Hilfe eines Rechtschreibprogramms leicht korrigieren könntest.
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Erstmal herzlich willkommen hier in der Poeten WG.
      Es ist immer ganz schön mutig, einen so langen Text einzustellen, da es die Gefahr birgt, den Leser zu verlieren.
      Lange Texte müssen nicht schlecht sein und manchmal hat man auch einfach viel zu sagen. Ich selbst versuche es immer zu vermeiden, weil ich festgestellt habe, dass die Qualität bei mir nicht besser wird, mit steigender Anzahl der Strophen. Das nur am Rande.

      Ich habe Deinen Text durchgelesen und bin etwas unschlüssig.
      Denn es gelingt mir nicht so richtig, irgendein klares Konzept zu erkennen. Manche Strophen reimen sich, aber stellenweise sehr unsauber.
      Dann gibt es wieder welche, die sich überhaupt nicht reimen, oder wo es sich zeilenweise reimt und dann wieder nicht
      In seiner Gesamtheit irritiert mich das sehr, da ich nicht richtig einordnen kann, ob es ein Gedicht ist, oder doch eher ein Text.
      Am Ende ist es wahrscheinlich eine Mischung aus beidem, aber ohne erkennbare Struktur, was mich beim Lesen gestört hat.
      Und das finde ich sehr schade, denn es lenkt vom eigentlich sehr gefühlvollen Inhalt ab, der mir durchaus gut gefällt.

      Man kann es als Vergehen/Wiederauferstehen der Natur lesen, denn wir sind ja im Bereich Flora und Faune. Oder war das ein Versehen?
      Natürlich haftet dem ganzen auch der Verlust eines geliebten Menschen an. Unter diesem Aspekt habe ich es auch gelesen und bin davon berührt worden.
      Diese Doppeldeutigkeiten und die Botschaft gefallen mir sehr gut, auch wenn es traurig klingt.
      Nur geht es leider zwischen der mangelnden Stringenz des Textes unter.
      Es muss ja auch gar nicht alles perfekt sein. Aber mir fehlen einfach ein nachvollziehbarer Aufbau und Form.

      Zum Schluss noch ein bisschen konstruktive Hilfe, wie ich hoffe.
      Wenn Du reimen möchtest, schaue unbedingt nochmal über die Verse drüber.
      Zum Beispiel


      Eliat schrieb:

      Doch ein Augenblick mit dir genügt und ich verstehe.
      Das Leben ist nicht so wie ich glaubte es zu sehen.

      Vielleicht so:


      Sushan schrieb:

      Doch ein Augenblick mit Dir genügt, um zu verstehen,
      dass Leben ist anders, als ich vermochte zu sehen. /
      dass Leben ist anders, als was ich glaubte zu sehen.

      Wenn Du nicht reimen möchtest, würde ich auch nochmal über die Sätze gehen und sie ggf. ein wenig umstellen.
      Zum Beispiel


      Eliat schrieb:

      Fragen die mich begleiten schon seit langer Zeit.

      Vielleicht


      Sushan schrieb:

      Fragen die mich schon seit Langem begleiten/
      Fragen die mich durch die Zeit begleiten

      Du kannst die Zeilen natürlich auch wieder reimen.


      Eliat schrieb:

      Fragen die mich begleiten schon seit langer Zeit.
      Zeiten die mich verfolgen auf meinen Wegen.
      Vielleicht

      Sushan schrieb:

      Fragen die mich schon seit Langem begleiten
      und mich durch Zeit, auf den Wegen (ge)leiten./
      und mich auf all meinen Wegen leiten.

      Schön wäre es nur, wenn Du ein Konzept wenigstens innerhalb einer Strophe durchhalten würdest.
      Du kannst ja einige Strophen reimen und zwischendurch immer mal eine kürzere einbauen, wo Du darauf verzichtest.
      Nur dieses Hin und Her macht den Text schwer zu lesen.

      Nun habe ich aber genug gemeckert und klug dahergeredet. Hoffentlich verstehst Du meine Worte nicht falsch und als gut gemeinte Kritik.
      Vielleicht hilft es Dir ein bisschen, denn ich bin auch immer sehr froh, wenn man mir unter die Arme greift.
      Hoffentlich habe ich nicht zu sehr auf Deinen Gefühlen herumgetrampelt. Wenn dann entschuldige ich mich, dies war nicht meine Absicht.

      Liebe Grüße, sowie einen schönen wünsche ich Dir

      Yue
      She is the gold at the end of the rainbow
    • Hallo Zusammen,

      Danke für die nette Begrüßung und vielen lieben Dank für die netten Worte.
      Selbstverständlich bin ich für jede Kritik und Tipps dankbar denn das Schreiben ist was neues für mich und ich will natürlich auch viel lernen.
      Das ist mein erster Text und ich bin nicht wirklich einem Konzept gefolgt. Hab einfach angefangen zu schreiben und das was noch von der Schulzeit hängengeblieben ist benutzt.
      Ich wollte eigentlich nur eine Botschaft übermitteln und hab drauf los geschrieben. Ich wollte ursprünglich Reimen aber manchmal hat es sich gezwungen angefühlt und manchmal ist mir einfach nichts besseres eingefallen. Ich werde aber den Text überarbeiten und die Zitate werden mir sehr dabei helfen. Vielen Dank!
      Der Text sollte auch viel kürzer sein aber hab nach und nach immer was hinzugefügt. Ich wollte jedem Abschnitt eine Bedeutung geben. Von oben nach unten: Egoismus-Zwiespalt-Wahrheit-Klarheit-Verzweiflung-Hoffnung-Realität. Zumindest war das der Gedanke der mich irgendwie geleitet hat. Dabei hab ich bewusst versucht es wie einen nahenden Verlust eines geliebten Menschen aussehen zulassen, jedoch ging es immer nur um Mutter Natur und der Liebe zur Umwelt.
      Letztendlich weiß ich auch nicht ob das ein Gedicht/Text/Liedtext ist und wusste es nicht einzuordenen. Deswegen freue ich mich über jede weitere Meinung.

      Liebe Grüße
    • Eliat schrieb:

      Ich wollte eigentlich nur eine Botschaft übermitteln und hab drauf los geschrieben.

      Das kenne ich.
      Genauso war es bei mir damals auch, als ich losgeschrieben und meinen ersten Text hier eingestellt habe.
      Ich hatte eigentlich auch gar nicht vorgehabt, überhaupt weiter zu schreiben, oder etwas darüber zu lernen.
      Viel Spaß und Erfolg beim weiteren schreiben.
      She is the gold at the end of the rainbow
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