Dichtkunst

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    • Dichtkunst

      Eine Frau schrieb ein Gedicht
      das Thema interessant -
      doch kannte sie die Metrik nicht,
      deshalb man sie verbannt.

      Wenn du nicht weißt, was Jambus ist,
      Trochäus du nicht kennst -
      du nur zu Haus ein Pantun bist,
      hier gegen Wände rennst.

      Doch liest sie gerne eure Zeilen
      perfekt in Metrik und Pantun -
      möchte weiter hier verweilen
      lange noch, auch ohne Ruhm.

      02.04.2019
      © alterwein
      Eine Leben ohne Posie ist möglich, aber sinnlos!
      (frei nach Loriot)


      Mut zur Lücke! ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von alterwein ()

    • Hallo alterwein,

      deine 'Dichtkunst' gefällt mir, sie liest sich locker-leicht, der
      Rhythmus ist gut und der Erzählton entspannt ...

      Wenn du also ganz 'ohne Ruhm' hier verweilen möchtest, musst du fast ein
      wenig schlampiger reimen, sonst könnte es geschehen, dass jemand (wie
      zum Beispiel ich) dir kundtut:

      alterwein, hier ist dir ein ruhmverdächtig gutes Gedicht gelungen! ;)

      Vorschlag: 'doch kannte sie die Metrik nicht'

      Gern gelesen und geschmunzelt

      LG
      Berthold
    • Ich glaube, es gibt da zwei Lager. Dem einen ist der Inhalt wichtiger, da er/sie sich nur ausdrücken möchte, dem anderen die Technik.
      Idealerweise stimmt natürlich beides, aber das ist gerade anfangs sehr schwer. Ich kann irgendwie mit beidem gut leben, schließlich sind wir, bis auf wenige Ausnahmen, alles nur Hobby Artisten.
      "Ich bin eitel, hochmütig, tyrannisch, blasphemisch, stolz, undankbar, herablassend-bewahre aber das Aussehen einer Rose" Pita Amor
    • Hallo Sushan,

      da hast du sicher recht. Ich bewundere und lese sehr gerne deine Werke und die von Behutsalem.
      Habe hier schon viel dazu gelernt und bin noch dabei, doch gehöre ich nicht in euere Liga.

      Lieben Gruß
      aw/Mathi
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      Mut zur Lücke! ^^
    • Oh, dass erstaunt mich aber ein wenig und es ist mir auch peinlich, wenn ich so etwas höre.
      Denn mir fallen auf Anhieb 5 oder 6 Leute ein, die so viel besser sind. Ich habe kürzlich mal Behutsalems "Hinterdenken" auf meinem Laptop gefunden, denn sie hatte ja eine Tonaufnahme gemacht.
      Das ist so klasse, auch wie sie es vorträgt. Besser als alles was ich je zusammen geschustert habe. Das motiviert mich dann auch immer, denn ich möchte auch Dinge machen, die andere berühren.
      Von Holger habe ich gelernt, auf meine Gefühle zu hören und nicht so viel zu konstruieren. Perry hat z.B. immer gute Ansätze und tolle Gedichte sowieso.
      Bei dem linse ich ja auch immer, genau wie bei Ruedi, oder Walther, Berthold...usw.. Für mich ist das auch das tolle hier, vor allem wenn ich die ersten Sachen anschaue, die ich hier eingestellt habe.
      Da erkenne ich einen Fortschritt, der mir allein nie gelungen wäre. Aber es geht ja auch immer um Inspiration, sowie Austausch.
      Solche Gedanken mache ich mir jetzt aufgrund Deines Gedichtes und das gefällt mir gut. Besser manchmal als die absolute technische Perfektion.
      Ich bin wohl auch eher so Abteilung "kryptisches Herzschmerz Hollywood", oder "Blut in Strömen". ;)
      "Ich bin eitel, hochmütig, tyrannisch, blasphemisch, stolz, undankbar, herablassend-bewahre aber das Aussehen einer Rose" Pita Amor
    • Hallo zusammen,

      Das Thema ist interessant, ich glaube auch, dass es da die zwei Lager gibt. Ich kann mich da recht gut einordnen, mir sind Inhalt und Substanz wesentlich wichtiger als die Technik. Trotzdem halte ich an der (gereimten) Gedichtform fest, weil sie sich gut eignet und gewissermaßen dazu zwingt, den Inhalt kurz und prägnant zu transportieren. Bei Prosa kommt man so leicht ins schwafeln.

      Ich sehe mich weiß Gott nicht als "Profi", aber ich mache das schon eine Weile und habe auch das Technische verbessert. Wenn es mir dann aber gelingt, ein durchweg gleichmäßiges Metrum hinzubekommen, scheint mir das immer so, als würde ich die alten Klassiker imitieren. Ich will nicht wie Goethe und Schiller schreiben, die waren schon perfekt in sich und sind unerreichbar.

      Ich habe das hier schon mal geschrieben, aber ich sehe da eine Analogie zur Musik. Klassik ist wunderbar, kann einem heute auch noch etwas geben, aber sie hatte ihre Zeit. Vielleicht sind Wechsel des Metrums innerhalb eines Gedichts (in einem gewissen Rahmen) ja sowas wie Rock oder Punk-Lyrik (gerade bei "rebellischen" Themen u.ä.) und dadurch "modern". Vielleicht ist das aber auch nur eine Ausrede für Dilettantismus :D Das muss jeder selber entscheiden und eben wo man die Prioritäten setzt.

      Grüße,
      Demian
      In Ewigkeit die Wahrheit bleibt, dass nichts ist für die Ewigkeit
    • Ich sehe hier auch zwei Lager der "Dichtkunst" ,aber gerade diese machen es doch erst spannend, interessant und die verschiedenen Gedichte bringen Leben und Bewegung in die WG - das ist meine persönliche Meinung.
      In meinen Gedichten spielt der Inhalt eine große Rolle, die Technik und fachlichen Ausdrücke waren für mich "Neuland"- aber ich lerne dazu, wenn es auch langsam voran geht.

      es grüßt
      eiselfe
      Das Leben ist zu kurz - für Irgendwann.

      Was sein wird, wird sein
    • Liebe alterwein!
      Ich glaube, in diesem Forum kommt es gar nicht so darauf an, das perfekte Gedicht zu schreiben. Hier hat man auch die Möglichkeit sich mitzuteilen wie einem der Schnabel gewachsen ist, ohne gleich einen großen Rüffel dafür zu bekommen.
      Das was du schreibst ist mir sehr sympathisch auch wenn die Metrik nicht immer stimmt.
      Übrigens habe ich auch keine Ahnung von Jambus, Trochäus und Co. Hab gar keine Zeit dafür, vielleicht später mal, wenn ich die Rente schaffen sollte.
      :D
      Liebe Grüße
      Wilde Rose
    • Hallo Wilde Rose,

      bin erstaunt, welches Echo das kleine Gedicht ausgelöst hat.
      Bedanke mich für dein Feedback; natürlich bin ich auch bereit dazuzulernen, das macht Spaß. Doch werde ich meine Themen
      weiterhin nach "Bauchgefühl" schreiben und versuchen metrisch zu sein.

      Ein lieben Gruß
      aw/Mathi
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    • Wilde Rose schrieb:

      Übrigens habe ich auch keine Ahnung von Jambus, Trochäus und Co.

      So geht`s mir auch und das obwohl ich mir artig die ganzen Seiten durchgelesen habe, die einem so empfohlen werden.
      Zumindest lasse ich so viel Sorgfalt walten, es laut zu lesen. In dem vollen Wissen das mich mein Bauchgefühl häufig trügt. ;)
      "Ich bin eitel, hochmütig, tyrannisch, blasphemisch, stolz, undankbar, herablassend-bewahre aber das Aussehen einer Rose" Pita Amor
    • Hallo alterwein, ich dachte erst du willst uns auf die Probe stellen bzw. "veräppeln". Denn eigentlich müßtest du ja an deinen vielen Lesern schon erkennen, dass du zu den Besonderen, in diesem Forum gehörst. ( Du hast schon Ruhm erworben )

      2 Lager oder nicht. Das steht doch garnicht zur Debatte. Viele von uns, oft auch ich, erzählen hier auf besonderer Art und Weise aus ihren Erfahrungen, Erlebnissen, guten und weniger Guten Lebensabschnitten. Dieses sich mitteilen in prosaischer Reimform lässt uns, sich in vielen Werken selbst wiederfinden. Ab und an ist mal "der große Wurf" dabei. Ein kleines Kunstwerk ist entsatanden. Bis dahin haben wir viel Freude am Schreiben und am Austausch mit unseren liebgewonnenen Dichterkollegen.
      Dein Gedicht da oben ist treffend und auch nicht, aber es brührt mich

      liebe Grüße
      Heinz
      silbern ist mein Haar nicht grau, bin so jung wie ich mich trau !
    • Hallo Heinz,

      mich berühren deine Worte, die du, wie ich weiß, ehrlich meinst. Ich lese auch deine Werke sehr gerne. Doch ich finde oft nicht die richtigen Worte, um deine und auch die Gedichte der anderen richtig zu würdigen.

      Wünsche dir einen schönen, erholsamen Sonntag

      Lieben Gruß
      Mathi
      Eine Leben ohne Posie ist möglich, aber sinnlos!
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    • Hallo Alter Wein,

      ich sehe einiges anders als die Mehrzahl der Kommentatoren in diesem Faden. Ich stehe nämlich auf dem Standpunkt: Beim Schreiben ist es wie beim Reden - man muss von den Dingen etwas verstehen. Und dazu gehört eben Wissen von den Dingen. Und Hobbyschreiben darf nicht gleichbedeutend sein mit Pfuschen. Du aber willst uns weismachen, weil du nichts von der "Metrik" verstehst, ist es für den Autor generell nicht nötig, sich das entsprechende Wissen anzueignen? Und das soll ein akzeptabler Inhalt sein? Übrigens meinst du nicht die Metrik, sondern das Metrum. Wenn du Ahnung hättest, dann hättest du diesen Begriff auch benutzt.

      Ich verstehe völlig, dass es dir Spaß macht, deine Langeweile mit ein bisschen "Dichten" zu vertreiben. Dagegen ist nichts einzuwenden. Einzuwenden habe ich aber etwas dagegen, wenn du dich hinstellst und tönst: Bleibt unwissend, ich bin es auch. Das ist nämlich der Inhalt deines Gedichts.
      Du hast nicht begriffen, dass der Mensch wächst, egal, was er tut, er wächst - nämlich dann, wenn er wissen will und nicht an der Oberfläche bloß ein bisschen herumtändeln will. Der Mensch wächst übrigens, so alt er wird, bis zur letzten bewussten Minute. Du aber gehst nach der Methode vor: Sieht aus wie ein Gedicht, also ist es ein Gedicht. Du weigerst dich zu wachsen und forderst indirekt die anderen Schreiber auf, dir gleichzutun.

      Ich bin die Letzte, die sich mokieren würde, wenn ich merke: Hier fängt einer erst an zu schreiben. Da muss man vorsichtig helfen, man will ja nicht das Selbstbewusstsein des jungen Autors beschädigen - ich betone vorsichtig, denn allzu leicht kann man dabei in die Rolle des Lehrmeisters geraten.
      Es gibt viele Möglichkeiten, sich Wissen darüber anzueignen, was man tut. Und eine Möglichkeit ist, wie Sushan auch geschrieben hat, hier dieser Blog.
      Dass man sich nämlich austauscht und nicht nur lobhudelt über jedes missglückte Gedicht, was hier gang und gäbe zu sein scheint.

      In einem gebe ich dir recht: Auf den Inhalt kommt es an. Wenn aber der Inhalt nichts taugt und dazu die Form hinkt - ist es dann ein Gedicht?
      Man kann den besten Inhalt mit einer ungekonnten Form versauen. Umgekehrt funktioniert das allerdings auch, davon abgesehen.

      Nun betonst du in deinem Gedicht, du willst keinen Ruhm. Ich versichere dir, den kriegst du von mir auch nicht. Jedenfalls nicht für dieses zusammengeschusterte Geschreibsel.

      Angelika

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Angelika ()

    • Hallo Angelika,

      ich bedanke mich für dein ausführliches Feedback.
      Ich schreibe wie und was ich für richtig halte.
      Du brauchst zukünftig mein "zusammengeschustertes Geschreibsel" nicht mehr lesen -
      ich wünsche dir eine gute Zeit.

      alterwein
      Eine Leben ohne Posie ist möglich, aber sinnlos!
      (frei nach Loriot)


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