Winter

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    • Winter

      Der Winter ist zurückgekommen,
      Offenbart die Welt, kalt und grau.
      Das Gold der Sonne ist verglommen
      Gefroren die Träume des Morgentaus.
      Die Stadt liegt dar, benutzt und verdreckt,
      Kein Schnee, der ihre Hässlichkeit verdeckt,
      Wie das arme schwarze leblose Insekt,
      Die starren Beinchen empor gestreckt.
    • Hallo Rabentochter,

      dein Gedicht 'Winter' gefällt mir und die Temperaturen von heute morgen liefern den passenden Kontext.
      Du betrachtest einen kalten, grauen Wintermorgen und zoomst dann auf ein kleines Insekt. Dass du dein Augenmerk auch oder gerade auf solch kleine Details richtest, gefällt mir gut.

      Die Stadt liegt dar
      Eher: Die Stadt liegt da

      Gefroren die Träume des Morgentaus.
      Tau ist eigentlich flüssig und passt nicht optimal zu 'gefroren'.
      Inhaltlich scheint diese Zeile auf die Träume des Taus aubzustellen; ist diese Perspektive so gewollt?


      Rabentochter, ich habe dein Gedicht gern gelesen.

      LG
      Berthold
      Ein großes Stück vom kleinen Kuchen -
      mehr ist es nicht wonach wir suchen.
    • Hallo Rabentochter,

      leider ist die Welt heute wieder gefroren und werde ganz sicher auch das ein oder andere Tierchen verstorben liegen sehen.


      Rabentochter schrieb:

      Gefroren die Träume des Morgentaus.

      Der Vers ist für mich der Schlüsselsatz schlechthin.

      Träumte der Tau doch davon von der Sonne gestreichelt zu werden um den Menschen als tanzenden Glitzerschein zu beglücken, um damit die Seele der allmorgendlich Verlorenen streicheln zu können.


      LG Sternwanderer
      Als ich eine Träne weinte
      nährte sie meine Seele
      nachdem ihre Spuren
      getrocknet waren war
      mein Stolz größer denn je.

      © Sternwanderer
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