Im Zug

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    • Im Zug

      Du schaust durch ein Fenster und die Welt da draußen verschwimmt mit den surrealen Spiegelungen.
      Die Melancholie tanzt mit der grauen Welt,
      still, ohne sich zu bewegen.
      Und du schwebst in Poesie, doch Niemand bemerkt es.
      Manchmal triffst du einen verträumten Blick,
      doch du kannst ihn nicht berühren,
      denn seine Seele ist so verloren wie deine.

      Manche schließen einen Bund mit dem Teufel,
      andere schenken ihre Seele der Liebe,
      doch du kannst immer noch denken und spreizt deine Flügel.
      Die Federn schweben, die Blätter fallen zur Erde,
      tot, doch immer noch schön.


      Die Stille treibt dich in den Wahnsinn und deine Stimme ist kaputt.
      Du erstickst fast und hast es gar nicht bemerkt,
      nur die Anderen halten dich mal wieder für einen Junkie, einen Psycho!
      Doch deine Droge ist nur die Liebe,
      die Anderen sind die Verrückten, Rücksichtslosen!
      Du kämpfst gegen das Gift der Gesellschaft.
      Die Menschen sind eine Krankheit,
      doch unsere falschen Herzen halten ihre Bekämpfung für Unrecht.
      Tun wir nicht jeden Tag Unrecht?

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rabentochter ()

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