Verkannt aber schnurz

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    • Verkannt aber schnurz

      Verkannt aber schnurz

      Die Welt ist zu groß um Großes zu tun,
      Und um bei Kleinigkeiten kleinlich zu sein.
      Sie ist zu weit um nicht weiter zu gehen
      Als der eigene Horizont reicht.
      Man darf, um über den Tellerrand zu schauen
      die Lügen die einem aufgetischt werden nicht schlucken,
      Muss auf einem Thema rumkauen,
      Bis sie endlich die Wahrheit ausspucken
      Und dann lernen sie zu verdauen.
      Sonst stopfen sei einem, zäh und klebrig,
      den Mund und Zunge und Zähne bewegt man vergeblich,
      Kein Wort dringt klar und wahr heraus.

      Das Leben ist zu kurz um Langeweile zu haben
      Und um sich langwierig um Belangloses zu sorgen.
      Es ist zu wechselhaft um Zeit zu verschwenden
      Mit temporärer Meinung und Moral.
      Verbiegt man sich auf Biegen und Brechen,
      Rundet seine Ecken und Glättet ihre Kanten,
      Um aus dem Kreis der Gesellschaft nicht herauszustechen
      Oder mit dem anzuecken was sie verkannten,
      wenn „Besonderheit“ und „sonderbar“ „Aussondern“ entsprechen.
      Als anstößig aus dem Kreise verstoßen,
      Dreht sich die Welt immer weiter, angestoßen,
      Auch wenn man selbst durchdreht.



      Nun ist mir das Leben zu groß und die Welt zu kurz,
      Darum lebe ich weltlich und der Rest ist mir schnurz
      !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Rabentochter ()

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