Nein, den will ich nicht

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    • Nein, den will ich nicht

      Nein, den will ich nicht

      Die Enkeltochter ist geboren -
      hat den Oktober auserkoren.
      Ich schenkte ihr den Teddybär
      damit beginnt jetzt diese Mär.


      Er war überall dabei,
      längst schmutzig - das war einerlei.

      Die Tochter sprach ER braucht ein Bad,
      ich sah den gleichen heute grad.
      Der neue Teddy war so schön,
      sie hat ihn nicht mal angesehen.


      Endlich in den Schlaf gekommen,
      der Teddy wurde weggenommen,
      der neue in den Arm gelegt,
      laut schreiend kam sie angefegt.
      „ich will meinen Teddy wieder",
      tränenschwer die Augenlider.


      "Schatz, er ist muss gewaschen werden,
      er ist so schmutzig, voll mit Erden -
      nimm den neuen mit ins Bett,
      er ist sauber und so nett".


      Er wurde oft geflickt, gewaschen,
      früher hatte er mal Taschen.
      Die Kinderzeit ist längst vorbei,
      doch nicht der Teddy einerlei.


      Den neuen hat sie gleich versteckt,
      er blieb bis heute unentdeckt.

      31.01.19
      © alterwein

      Eine Leben ohne Posie ist möglich, aber sinnlos!
      (frei nach Loriot)


      Mut zur Lücke! ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von alterwein.com ()

    • Hallo alterwein,

      oh, deine Zeilen kommen mir sehr bekannt vor. Das ging mir selbst so als Kind ( ist schon ewig her) mit meinem gelben Teddy, den hätte ich auch nie gegen einen Neuen eingetauscht- so abgenutzt er auch war und so war es auch bei unseren Kindern, jeder hatte ein "Lieblingsteil", das sie nicht aus der Hand gaben.
      Hast mit deinem Gedicht alte Erinnerungen geweckt, habe es gern gelesen-

      herzliche Grüße
      die eiselfe
      Wahre Worte sind nicht immer schön, schöne Worte sind nicht immer wahr

      Was sein wird, wird sein
    • Hallo Mathi;

      Mein Sohn hatte einen Hund , Namens Hundi.. der war überall dabei und ohne ihn ging gar nichts;
      und als wir ihn in Wiesbaden verloren hatten, war die Aufregung natürlich groß; Wir gingen alle Stellen ab , wo wir an dem Tag flanierten und tatsächlich.. eine nette Verkäuferin hat ihn gefunden und bei der Kasse abgegeben; Das war so ein einschneidiges Erleben , auch für meinen Sohn, dass er ihn danach hütete wie sie seinen Augapfel;
      Er hat ihn im übrigen noch immer; mittlerweile darf er sogar in die Waschmaschine:-)

      Nette Zeilen, sehr liebevoll geschrieben; Wie es eben nur eine Oma kann;
      Die Erinnerung daran ist wohl das Schönste an der Geschichte;

      sehr gerne gelesen,
      mlg. Line
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
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