Frühlings-Rendezvous

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    • Frühlings-Rendezvous

      Frühlings-Rendezvous

      Langsam sagend: Gott zum Gruß.
      Laut, doch eigentlich eher stumm,
      Schreitet sie auf einem Fuß
      Und trägt ihr Domizil mit 'rum.

      Da nähert ein Igelfürst sich leise,
      Man schaue wie er's Näschen recke.
      Er bringt auf liebevolle Weise
      Die kleine Schnecke um die Ecke.
      Feder und Papier entzünden mehr Feuer als alle Streichhölzer der Welt.
    • Hallo Poetengasse,
      willkommen hier in der PoetenWG.
      Manches Rendezvous endet tödlich, in der Natur und auch bei Menschen. ;)
      LG
      Perry
      PS: Ich weiß, es geht Dir um Gegensätzlichkeiten (laut/stumm), aber auf einem Fuß kann man schwerlich schreiten.
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Guten Abend Perry und herzlichen Dank!
      Wie recht du doch hast ;)
      Ich habe tatsächlich darüber nachgedacht, welches Verb an dieser Stelle angemessen wäre,
      aber ich dachte, dass schreiten noch ein wenig die Absurdität der Situation hervorheben könnte. :rolleyes:
      LG
      Poetengasse
      Feder und Papier entzünden mehr Feuer als alle Streichhölzer der Welt.
    • Vielen Dank für das Feedback Walther!
      Gestattest du mir die Frage, auf welche Stelle du mit dem Versmaß genau anspielst? Denn wenn ich mir das durchlese, stimmt es.
      Es kann natürlich sein, dass meine Interpretation im Text nicht deutlich wird.
      LG und schönes Wochenende! ;)
      Poetengasse
      Feder und Papier entzünden mehr Feuer als alle Streichhölzer der Welt.
    • Hallo Poetengasse;

      Auch von mir ein herzliches Willkommen;


      Poetengasse schrieb:

      Langsam sagend: Gott zum Gruß.
      XxXxXxX
      Laut, doch eigentlich eher stumm,
      XxXxXXxX
      Schreitet sie auf einem Fuß
      XxXxXxX
      Und trägt ihr Domizil mit 'rum.
      xXxXxXXx
      Wie du siehst ist V1+3 passend, V2+4 sind metrisch nicht korrekt;

      Ich denke darauf wollte dich Walther hinweisen;


      Poetengasse schrieb:

      Da nähert ein Igelfürst sich leise,
      xXxXxXxXx
      Man schaue wie er's Näschen recke.
      xXxXxXxXx
      Er bringt auf liebevolle Weise
      xXxXxXxXx
      Die kleine Schnecke um die Ecke.
      xXxXxXxX
      Wenn beide Strophen eine gleiche Metrik aufweisen dann ist das Versmaß korrekt;
      x= unbetonte Silbe
      X= betonte Silbe

      Vielleicht konnte ich dir ein klein wenig behilflich sein.

      Gerne gelesen, mfg. Behutsalem
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
    • Poetengasse schrieb:

      Vielen Dank für das Feedback Walther!
      Gestattest du mir die Frage, auf welche Stelle du mit dem Versmaß genau anspielst? Denn wenn ich mir das durchlese, stimmt es.
      Es kann natürlich sein, dass meine Interpretation im Text nicht deutlich wird.
      LG und schönes Wochenende! ;)
      Poetengasse
      Moin, Behutsalem hat dir liebenswürdiger jetzt ein paar verse "ge-xXt" (wäre dein job gewesen, übrigens, einfach abschlägig bescheiden kommt nie gut [an)). du mußt also an deinem metrikgefühl arbeiten. geht, indem man laut vorträgt, was man schreibt. und indem man werke liest von autorInnen, die's draufhaben. aller anfang ist schwer!!! lg W.
      Motto: "Gelegenheit.Macht.Dichtung"
      (c) Walther - Abdruck/Verwendung gegen vorherige Freigabe durch mich durchaus erwünscht!
      www.zugetextet.com

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Walther ()

    • Vielen Dank Behutsalem, für dein Willkommen heißen und das Niederschreiben der Metrik (+Erklärung).
      Ich hoffe es erscheint nicht unhöflich, wenn ich trotz eurer beider Erläuterung weiter frage (schließlich möchte ich ja was lernen :saint: ).
      Wenn ich mir das Gedicht (laut wie leise) vorlese, dann haben die Verse 4-8 eine Art Auftaktcharakter (mir fällt jetzt nur die Musik als Beispiel ein).
      Demnach lese ich das erste Wort der Verse - sie sind in allen Fällen einsilbig - ein wenig zwischen die aufeinanderfolgenden Verse, so fängt der folgende Vers erst auf der zweiten Silbe richtig an. Versteht ihr meine Sichtweise oder bin ich da gerade etwas blind für?
      LG
      Poetengasse

      PS.: Wenn ich darauf achte erscheint mir mittlerweile die zweite Strophe tatsächlich etwas holprig. 8|
      Feder und Papier entzünden mehr Feuer als alle Streichhölzer der Welt.
    • Poetengasse schrieb:

      Vielen Dank Behutsalem, für dein Willkommen heißen und das Niederschreiben der Metrik (+Erklärung).
      Ich hoffe es erscheint nicht unhöflich, wenn ich trotz eurer beider Erläuterung weiter frage (schließlich möchte ich ja was lernen :saint: ).
      Wenn ich mir das Gedicht (laut wie leise) vorlese, dann haben die Verse 4-8 eine Art Auftaktcharakter (mir fällt jetzt nur die Musik als Beispiel ein).
      Demnach lese ich das erste Wort der Verse - sie sind in allen Fällen einsilbig - ein wenig zwischen die aufeinanderfolgenden Verse, so fängt der folgende Vers erst auf der zweiten Silbe richtig an. Versteht ihr meine Sichtweise oder bin ich da gerade etwas blind für?
      LG
      Poetengasse

      PS.: Wenn ich darauf achte erscheint mir mittlerweile die zweite Strophe tatsächlich etwas holprig. 8|
      Hi Poetengasse,
      du darfst dich trösten. es trifft beide strophen. ich empfehle, sich mit dem thema versmaß zu beschäftigen:
      wortwuchs.net/versmass/
      de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Versma%C3%9Fen
      wie man unschwer erkennen kann, ist das gedichtschreiben etwas schwieriger, als es zuerst ausschaut. man kann das mit dem metren und der rhythmik der sprache lernen. man muß es allerdings wirklich wollen.
      einfach dranbleiben. ich habe es auch irgendwann kapiert. also kann das jede/r.
      lg W.
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    • Hi Poetengasse,

      ich habe das mal ein wenig optimiert:


      Poetengasse schrieb:

      Langsam sagt sie: Gott zum Gruße.
      Für sie laut, für andre stumm,
      Schreitet sie auf großem Fuße,
      Trägt ihr Domizil mit 'rum.

      Da! Ein Igel pirscht sich leise
      An die unvorsichtig Kecke,
      Bringt auf liebevolle Weise
      Jene Schnecke um die Ecke.
      dadurch paßt das metrum, es ist durchgehend ein vierhebiger trochäus [XxXxXxX(x)] - X = betonte, x = unbetonte silbe.

      vielleicht kannst du damit etwas anfangen.

      lg W.
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    • Oh jetzt hast du dir ja nochmal Mühe gemacht!
      Ich verstehe, was du meinst. Ich versuche in den nächsten Tagen mal was Neues mit durchgängigem Metrum zu schreiben.
      Mal schauen wie das so läuft, du wirst sicher von mir hören! Vielen Dank nochmal für die ausführliche Erklärung. ;)
      Schönen Abend,
      Poetengasse
      Feder und Papier entzünden mehr Feuer als alle Streichhölzer der Welt.
    • Poetengasse schrieb:

      Oh jetzt hast du dir ja nochmal Mühe gemacht!
      Ich verstehe, was du meinst. Ich versuche in den nächsten Tagen mal was Neues mit durchgängigem Metrum zu schreiben.
      Mal schauen wie das so läuft, du wirst sicher von mir hören! Vielen Dank nochmal für die ausführliche Erklärung. ;)
      Schönen Abend,
      Poetengasse
      Moin aus Borkum, freut mich, wenn ich helfen konnte. lg W.
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