lass mich in ruh !

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    • lass mich in ruh !

      kalt ist mir, der Weg noch weit
      es schüttelt mich elendiglich
      die Nacht ist hier, es hat geschneit
      ich friere und es fiebert mich

      von einem Straßenlicht zum Andern
      hab den Verfolger ich entdeckt,
      mal vorn mal hinten will er wandern
      er kreist um mich hat mich erschreckt

      mal links, mal rechts, mal hinter mir
      bewegt er sich, ich fürchte mich
      doch unbeirrt bleibt er bei mir
      greift gleich nach mir ganz sicherlich

      schrei ganz laut "lass mich in ruh
      ich will heut noch nicht sterben !
      Warum denn ich, was willst denn du,
      stößt du mich ins Verderben ? "

      Er sagt darauf kein einz'ges Wort
      hat allen Mut mir schon genommen
      und fährt mit der Verfolgung fort
      bis ich zu hause angekommen

      hab endlich ihn dann abgeschüttelt
      den fremden Mann der mich begehrt
      hat mich doch ganz schön aufgerüttelt
      und mir 'ne Todesangst beschert

      wär das starke Fieber nicht
      könnt ich am Boden lesen
      es war vom Straßenlampenlicht
      mein Schatten nur gewesen
      silbern ist mein Haar nicht grau, bin so jung wie ich mich trau !

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von die3.Jeije ()

    • Hallo Heinz;

      Schade.. ohne den Schatten am Ende , also die Auflösung deiner Zeilen hätte das Ganze noch ein bisschen mehr Pepp gehabt;

      Trotzdem, toll geschrieben;
      Ich dachte mir, im Fieberwahn kommt man an sehr leicht an die Grenze seiner selbst;
      Gut das es nur der Schatten war der das LI da verfolgt hat;

      War wieder gerne Gast unter deinen Zeilen;

      mit lieben Grüßen, Line
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
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