Sternenliebe

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    • Wenn die Uhren aufhören zu schlagen
      Und die Liebes-Steine
      Aus dem Meer tauchen
      Und der Mensch sagt:
      Es ist Zeit
      Kehren die Freunde wieder


      Wenn die Freunde wiederkehren
      Und die Feuer-Sonnen
      Ins Meer tauchen
      Und der Mensch sagt:
      Was ist Zeit
      Kehrt die Liebe wieder


      Wenn die Liebe wiederkehrt
      Und die Steine
      Am Grund der Bäche liegen
      Und der Mensch still ist
      Und die Ohren spitzt
      Kommt ein bunter
      Schmetterling geflogen
      Den er früher Glück nannte
      Nun braucht er
      Dafür keinen Namen mehr


      Wenn wir keine Namen mehr brauchen
      Und die Worte
      Mit den Albträumen
      Zurück bleiben


      gehen Völker zugrunde


      und


      werden Sterne geboren
    • Hallo Sundance,
      liest sich wie ein religiös angehauchtes Märchen über das Leben nach dem Tod.
      Womit ich ein wenig Probleme habe ist dieser "sagende Mensch", den ich mir nicht wirklich vorstellen kann.
      Gut gefällt mir der "Glücksschmetterling", weniger die "sterbenden Völker" als Schluss, denn dass das bisherige Leben erlischt ist ja wohl zwangsläufig.
      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Hallo Perry,

      der nichtssagende Mensch als vorübergehende Erscheinung haut gelegentlich Transzendenz aus den Rohlingen des wirklich Vorstellbaren. Das mag durchaus als religiöser Hauch erfahrbar sein.

      "Begonnen hatte alles damals, als der Mensch die Zeit erfand - und dann die Angst. Er trennte sich von dem Liebesstein und stieß ihn ins Meer, das er damit zu seinem dritten Feind machte. Noch einen mächtigen Freund hatte der Mensch - er nannte sich Tod -, der war ein Gegner der Angst, er spottete der Zeit und er liebte das Meer.
      Und eine ging auf, die nannte sich Sonne, und säte Zwietracht zwischen Mensch und Tod, und umschwärmte die Zeit und grämte - tief drunten im Meer - den Stein der Liebe derart, dass dieser sich an den Tod wandte, dem kalten Schlagen der Uhren ein Ende zu bereiten. Und der Tod ging hin und mahnte den Menschen im Namen der Liebe, und der Mensch verkannte ihn, wie er die Sonne verkannte, und er sagte: "Es ist jetzt nicht die Zeit...", und er jagte ihn fort, seinen letzten Freund. Und er legte sich in die Sonne, lackierte seine Zehennägel schwarz - und wartete auf die Zeit, auf die Wiederkehr seiner Freunde."


      Zwangsläufig bleibt zwingend stehen, befreit er seine Prämissen nicht.

      LG
      Jürgen
    • Hallo Perry,

      Du fragst strukturorientiert. Der vorliegende Strang schafft sich sein Textuniversum quasi selbst ist autoreferentieller Prozess mit Beginn ungefähr um 1976. Insofern eigene Schöpfung, die sich aber auf viele andere eigene Schöpfungen bezieht. Begonnen haben alle jeweils mit einem zufälligen Stichwort, dem Finger im Literaturlexikon. Entstanden sind sie weniger argumentativ als assoziativ. Sie transportieren eher Gefühle denn Botschaften. Will sagen, sie wenden sich weniger an den Leser als direkt an sein Gehirn.

      LG
      Jürgen
    • Hallo Sundance,

      ich habe deinen Text gelesen und er erinnert mich an ... Wenn du das tust - passiert das - also sei bedacht! ...

      Es ist der klassische Kampf zwischen Freunde, wo immer einer zuviel ist , aber nicht sein muss, wenn man die Gefühle richtig mitspielen lässt und Ratio an das Ende der "Mannschaft" stellt.


      LG Sternwanderer
      Als ich eine Träne weinte
      nährte sie meine Seele
      nachdem ihre Spuren
      getrocknet waren war
      mein Stolz größer denn je.

      © Sternwanderer
    • Hallo Sundance
      Meine Gedankenspiele.
      Sterben Völker - werden Sterne geboren!
      Das Licht der Sterne ist so stark, dass wir es von der Erdes ehen können.
      Ein Stern leuchtet von selbst.
      Die Völker die zugrunde gehen erstrahlen im neuen Licht
      Wenn der Mensch still ist- sich auf sich besinnt- kehrt die Liebe wieder
      Glück-Schmetterling-ein Gefühl
      LG Josina
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