Am Kamin

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    • Der Abend nimmt dem Schnee den Glanz,
      der Wind ruft auf zum Flockentanz.
      Die Scheite liegen schon bereit
      für flammende Behaglichkeit.

      Wie aufgeregt die Hölzer knacken
      und Feuerzungen aufwärts ziehn,
      mein Kätzchen gähnt und streckt den Nacken
      auf meinem Schoß vor dem Kamin.

      Der Apfel bläht sich auf und zischt,
      sein Saft tritt aus, so weiß wie Gischt.
      Die Wände sind in Rot getaucht,
      die Feuersäule bleckt und faucht.

      Durchs Fenster ahn ich die Laterne,
      in ihrem Schein treibt dichter Schnee.
      Ein Glockenklang grüßt aus der Ferne,
      die Katze spielt mit meinem Zeh.

      Ich kraul ihr Bäuchlein ganz gemach
      und leg zwei Buchenscheite nach.
      Sogleich erwacht die rote Glut,
      es brutzelt leis der Zuckerhut.

      Mein Blick verliert sich tief im Feuer,
      ich lehne mich entspannt zurück.
      Dies Plätzchen ist mir lieb und teuer,
      mein Kätzchen träumt und schnurrt vor Glück.
      Poesie ist die Muttersprache des Menschengeschlechts.
      Johann Gottfried von Herder
    • Lieber Alces,

      welch wunderbares Bild hast du uns hier beschrieben.
      Ich bin mittendrin und nicht nur dabei.
      Ich werde es mal meinem Kätzchen vorlesen, das wird dann sicherlich auch wohlig Schnurren.
      Einfach grandios.

      Begeisterte Grüße,
      Carry
      Ein Leben ohne Fantasie ist möglich
      aber echt langweilig.
      C.M.

      Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
      Blaise Pascal
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