Vergeben, vergessen, verzeihen

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    • Vergeben, vergessen, verzeihen

      Vergeben, vergessen, verzeihen

      Es ist nicht einfach zu vergeben
      wenn die Kränkung sitzt sehr tief -
      leichter ist den Zorn zu leben
      doch das Gewissen rief:

      Einmal muss man doch vergessen
      das Leben geht so schnell vorbei -
      ein gutes Wort ist angemessen,
      der Streit wird dadurch einerlei

      Ich werde dir verzeihen
      meinen Stolz besiegen -
      es wird uns befreien
      die Herzen werden fliegen.


      Vergeben, vergessen, verzeihen
      kann so erhebend sein.

      22.12.18
      © alterwein


      Eine Leben ohne Posie ist möglich, aber sinnlos!
      (frei nach Loriot)


      Mut zur Lücke! ^^

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von alterwein.com ()

    • Hallo alterwein,

      weise Zeilen hast du geschrieben.


      Doch ich meine wer hasst, wirklich hasst und um das zu können muss schon äußerst Schwerwiegendes passiert sein, da der Hass ein unglaublich gewaltiges Gefühl sein muss, das ich nicht kenne - der wird niemals "Vergeben, vergessen, verzeihen".

      Ich kenne Wut und Zorn, der mit der Zeit abflaut und nach diesem Abflauen verzeihe ich -, vergesse aber nie was mich einst erzürnte.


      LG Sternwanderer
      Wenn du weißt wer Du bist
      dann nimmst du die Menschen
      so an, wie sie sind. Also: Denk nach!
    • Hallo alterwein,

      zu verzeihen, würde so vieles im Leben leichter machen, vor allem für einen selbst.

      alterwein.com schrieb:

      meinen Stolz besiegen
      Je länger ich über diesen Vers nachdenke, so mehr komme ich zum Ergebnis, dass "Stolz" zwar auch mitwirken kann, aber mehr noch Sturheit, Trotz und Eitelkeit. Und wer verzeiht muss auch vergessen.

      Liebe Grüße
      Alces
      Poesie ist die Muttersprache des Menschengeschlechts.
      Johann Gottfried von Herder
    • Hallo @alterwein, bevor man an seinem Zorn ergraut, kann es sehr befreiend sein zu vergeben.Und Sternwanderer, ich hatte mal einen Bauherrn der mir viele tausend Mark schuldig blieb. Meine Familie hat sich hoch verschuldet und meine Wut war grenzenlos. Irgend eine Not hatte diesen Mann dazu gebracht mich und meine Leute nicht zu bezahlen. Nach 20 Jahren habe ich Ihn das erste Mal wieder gegrüßt und heute mögen und schätzen wir uns wieder. Nicht vergessen aber vergeben.

      Grüße von
      Heinz, die3.jeije
      silbern ist mein Haar nicht grau, bin so jung wie ich mich trau !
    • Hallo Alces,
      deine Einwände Sturheit, Trotz und Eitelkeit sind gut. Das mit dem "Stolz" ist vielleicht eher weiblich?

      Alces schrieb:
      zu verzeihen, würde so vieles im Leben leichter machen, vor allem für einen selbst.

      Genau das ist der Knackpunkt. Wir machen uns das Leben oft selber unnötig schwer.

      Vielen Dank fürs Lesen und deine Gedanken dazu.

      LG
      alterwein
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