Entschwunden

    • Feedback jeder Art

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Da steht sie nun mit Ihren altbekannten Liedern.
      Zeitlos schön gepflegt in ihrer Eleganz.
      Sucht, im Geist verformt, Erinnerungen wieder,
      im Schritt die Angst, sie fordert auf zum Trippeltanz.

      Ihr Leben war sortiert wie ihre Schellackplatten.
      Wohlvertraut die Ordnung ihrer Jugendzeit.
      Heut weiß sie nicht, dass Mann und Kind sie hatte,
      erkennt sie nicht, wird wütend und sie schreit.

      Doch findet sie im Kopf den Ton der altenbekannten Lieder,
      bespielt das Grammophon ihr Dasein, den Moment.
      Auch wenn die Platte schleift, sie dreht sich immer wieder
      und zaubert ihr ein Lächeln in die Welt.
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
    • Behutsalem schrieb:

      Da steht sie nun mit Ihren altbekannten Liedern.
      Zeitlos schön gepflegt in ihrer Eleganz.
      Sucht, im Geist verformt, Erinnerungen wieder,
      im Schritt die Angst, sie fordert auf zum Trippeltanz.

      Ihr Leben war sortiert wie ihre Schellackplatten.
      Wohlvertraut die Ordnung ihrer Jugendzeit.
      Heut weiß sie nicht, dass Mann und Kind sie hatte,
      erkennt sie nicht, wird wütend und sie schreit.

      Doch findet sie im Kopf den Ton der altenbekannten Lieder,
      bespielt das Grammophon ihr Dasein, den Moment.
      Auch wenn die Platte schleift, sie dreht sich immer wieder
      und zaubert ihr ein Lächeln in die Welt.

      Hallo Line,

      das ist so ein Plot ??? … wärst du es nicht …, ;)

      Da ist also ein LI, dass nicht weiß, was LI nicht erkennt und beginnt deswegen wütend zu schreien ./ so etwas verstehe ich nicht , ?(

      dann diese Szene : Erinnerungen passieren, LI schreit und plötzlich diese flash_Feder vom Himmel fallend in den Kopf hinein, und plötzlich scheint ein Zauber in LI, ist da wieder das Lächeln in die Welt … puuhh, so etwas verstehe ich ebenso nicht , ?( ,

      also wär da erst mal ein Hubberle-Lächeln (nach dem Schrei) auf LI's Lippen … okay, warum nicht, aber gleich in die Welt hinaus ?

      Line, ne , das ist nun wirklich nicht meins, verzeih … ohje, ist's mein leer_Köpf.

      --------------------------------------------------

      Wenn du Lust hast, zeige ich dir mal meine Inspiration hieraus [ mit deinen Wörtern ], viel kürzer und ganz anders konnotiert , ;) … sag mir bescheid … dir wieder ein tschüüs_Pfeif, Frank

      -

      Nachtrag : oder geht's hier um eine demenzkranke [ oder Ähnliches ) Frau ? … klar, dann passte plötzlich für mich alles wieder, umso mehr gerade meine non_Patikel [ quasi demenz_kausal sogar ] … also wohl , ;) … tschüüss

      -

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Dichtel (†) ()

    • Hallo Behutsalem,

      ich dachte sofort an eine Demenzkranke, was wohl dem (mir) unmittelbar vorangehenden Gedicht zu dieser Thematik geschuldet ist (Dämmerung von alterwein).
      Zum Thema handwerklich habe ich mich auch eben schon geäußert, in diesem Sinne nur ein kurzer Fingerzeig:

      Behutsalem schrieb:

      der altenbekannten Lieder
      (Letzte Strophe) In meinem Sprachgebrauch müssten das "altbekannte Lieder" sein. Keine Ahnung, ob's bei euch nicht tatsächlich anders heißt. Aber in der ersten schreibast Du auch altbekannt, also...

      LG

      Ruedi
    • Hallo Ruedi,

      du hast Recht, es geht um die Demenz;
      und du hast auch Recht wenn du schreibst.. altbekannte Lieder
      ich hab altbekannten Liedern geschrieben, eben wegen der Mehrzahl und war mir dann nicht sicher ob mit n oder ohne;
      Macht es einen so großen Unterschied?
      Ich könnte es natürlich ändern, warte dahingehend aber gerne deine Antwort ab; ob altbekannte Lieder, oder altbekannten Liedern.. daran soll das Ganze hoffentlich nicht scheitern;

      Danke für dein Feedback;
      mfg. Behutsalem

      Lieber Dichtel..

      Ja, du hast richtig erkannt, es geht um die Demenz;
      Und natürlich würde ich gerne dein Denken dazu lesen wollen; du würdest sicherlich einiges anders gestalten..
      würde mich freuen wenn du dich diesbezüglich noch mal einklinkst .. ich seh dich hier nicht mehr viel... schade..

      mit lieben Grüßen, Line
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
    • Hallo Behutsalem,

      niemand weiß so recht, was sich in einem Demenz -Kranken abspielt, aber es muss furchtbar sein, so gar keinen Halt mehr zu haben. Machen doch die Erinnerungen aus, was wir sind. Bei der Frau in deinem Stück ist es die vertraute Musik, die ihr noch einen Moment der Sicherheit schenkt.
      Deine Zeilen gefallen mir.

      LG Wilde Rose
    [ Die Gedichte, Geschichten und weiteren Werke, sind geistiges Eigentum der jeweiligen Autoren. ]



    © 2018 Poeten.org - Dichter und Denker Portal - All rights reserved.