Alle Jahre wieder

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    • Alle Jahre wieder

      Alle Jahre wieder

      Weihnachten wird bei uns heuer
      hoffentlich mal nicht so teuer.
      Jedes Jahr die Weihnachtsgans
      und der ganze Firlefanz.

      Geschenke fallen dies Jahr aus,
      wir kaufen nichts - aus die Maus!
      Der Christbaum bleibt im Walde steh’n,
      es wird auch ohne Grünzeug geh’n.


      Morgen ist der 2. Advent -
      alles ist die Städte rennt
      und kauft ein, besorgt die Sachen,
      die Weihnachten so einzig machen.


      Liebe Güte, es geht doch nicht,
      dass man die Tradition so bricht.
      Ein paar Geschenke müssen sein,
      sind die Kinder auch nicht mehr klein.
      Weihnachtsbaum und auch die Gans,
      und der ganze Firlefanz.



      Heuer ist es doch wie immer,
      vielleicht sogar noch etwas schlimmer!



      © alterwein, Oktober 2017


      Eine Leben ohne Posie ist möglich, aber sinnlos!
      (frei nach Loriot)


      Mut zur Lücke! ^^
    • Guten Abend alterwein,

      wir haben vor einigen Jahren einiges von dem "Firlefanz" abgeschafft, ich habe mich etwas schwer getan, aber es war für uns die beste Entscheidung.
      Es ist ja auch die Frage schafft man das alles noch vom gesundheitlichen Aspekt her- dann muß man vielleicht mit einigen Traditionen brechen.
      Als wir eine junge Familie waren (und später auch ) haben wir die Großeltern an Weihnachten zu uns geholt- und sie konnten sich verwöhnen lassen.

      Aber ganz ohne Traditionen geht Weihnachten dann auch nicht ….
      es hat Spaß gemacht dein Gedicht zu lesen- weil alles mal selbst so erlebt …..

      herzliche Grüße
      die eiselfe
      Das Leben ist zu kurz - für Irgendwann.

      Was sein wird, wird sein
    • Liebe Mathi;

      Weihnachten wie's früher war...
      Kann sich noch jemand daran erinnern?
      was wir als Kinder hatten? Damals, als Weihnachten noch Weihnachten war..??

      Der Waldbauernbub von Peter Rosegger, ein Österreichischer Dichter, kommt mir immer in den Sinn , gerade zu der Zeit , wenn alle wie verrückt durch die Geschäfte laufen und sich mit Überfluss und Tschatsch befüllen.. Diese Hektik in den Supermärkten, als wenn einen Tag vor Weihnachten die letzte Möglichkeit wäre einzukaufen.. irre... das müsst man mal aufnehmen und der Gesellschaft als Werbung für Ruhe und Besinnlichkeit einspielen...

      Ein Tannenbaum gehört dazu, wie auch das Familienessen; Oft ist es gerade an Weihnachten, dem Fest der Liebe möglich, dass wirklich wieder alle an einem Tisch zusammen sitzen;
      Dieser Firlefanz ist es, der dem Schönen das Behutsame nimmt und im übertriebenen Maßen gelebt wird.

      Wissen einige überhaupt noch, worum es an Weihnachten wirklich geht?

      Ich habe deine Zeilen sehr gerne gelesen; Und lass dir den Gänsebraten schmecken.. den mag ich, ob Weihnachten oder nicht, so oder so nicht.. bei uns gibt es immer was anderes, schon ein festlicher Braten , Fisch oder ein Schnitzelchen, aber Gans seltenst.. Was der Hausherr kocht..wird gegessen.. wir feiern jedes Jahr bei wem anderen.. abwechselnd bei meinen Eltern oder einen meiner Geschwister oder eben bei mir..jedes Jahr wo anders.... und das ist für uns immer ein wunderschöner Tag...

      mit lieben Grüßen,
      Line
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
    • Hallo alterwein,

      in deinem Gedicht beschreibst du ein Szenario, das mir gut bekannt ist und musste darüber schmunzeln, da ich mich in den Zeilen selber wieder finde.

      Geschenke gibt es bei mir nur für die Enkelkinder, denn der Ideereichtum um die Geschenke für die Erwachsenen ging vor mir schon vor vielen Jahren aus. Zum einen haben meine Kinder alles und die Wünsche die noch offen sind kann ich nicht verschenken/bezahlen. Zu Geburtstagen ist es ebenso, nur noch die Enkelkinder.

      Was den Festschmaus angeht: Heilig Abend wird die gesamte Familie, die nur noch aus meinen Kindern und den Enkelchen (8Personen) besteht, bei meiner Tochter gefüttert und an den beiden Feiertagen bei mir.

      Ich bin ein großer Fan der vorweihnachtlichen Atmosphäre und betreibe dahingehend einen "Aufstand" der auch mich so langsam zweifeln lässt, ob es wirklich sein muss für nur 4-5Wochen. Zumeist verschwindet der "Krempel" gleich am 2.Januar.
      Diese Kränzewickelei geht ja noch, aber das teilweise aus/abräumen der Schränke um zu dekorieren und zuvor schon die vielen Kisten vom Dachboden die kleine Luke hinunter wuchten. Ach herrjee und doch muss es immer wieder sein - nicht zuletzt der Kleinen wegen, die sich auf mein Engel-und Glockenzimmer freuen.

      LG Sternwanderer
      Als ich eine Träne weinte
      nährte sie meine Seele
      nachdem ihre Spuren
      getrocknet waren war
      mein Stolz größer denn je.

      © Sternwanderer
    • Guten Morgen Line,

      ich lese immer mit Begeisterung deine Beiträge.
      Ja Weihnachten als Kind (war Einzelkind, nicht immer einfach). Die Vorfreude war unbeschreiblich
      und der Tag sooo lang. Es wurde das Wohnzimmer geheizt (war nicht selbstverständlich) - einmal (ich war vielleicht 8 Jahre) bekam ich eine Babypuppe mit einer kleinen Bettstatt aus Holz. Hat der Vater selbst gebaut
      (er war Schreiner), die Freude war riesig. Ich möchte die Zeit nicht missen.


      Werde heuer wieder versuchen, die Vorweihnachtszeit etwas ruhiger zu gestalten. Wir haben ein Harfenstück "Die staade Weis", es wird ganz langsam gespielt, ein s. g. "Entschleuniger"


      Wünsche dir ein staades Wochende


      lieben Gruß
      Mathi





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    • Hallo Sternenwanderer,

      ja die Vorweihnachtszeit bedeutet jedem etwas anderes. Solange du gerne dekorierst, ist das doch völlig okay.
      Schaue mir auch gerne die Außendeko an, wenn sie nicht übertrieben ist.

      Wünsche dir eine wunderschöne Adventszeit und viel Spaß mit den Enkeln, die ihre Freude später einmal weitergeben werden.

      Lieben Gruß
      alterwein
      Eine Leben ohne Posie ist möglich, aber sinnlos!
      (frei nach Loriot)


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    • Bei uns bin ich für alles zuständig, was mit Weihnachten zu tun hat und ich versuche auch alles schön zu machen.
      Meine bessere Hälfte hat sich ja ausgeklinkt, oder dies zumindest angekündigt.
      Geschenke sind immer so ein Thema, denn natürlich versprechen wir uns immer, uns nichts zu schenken. Weil wir aber auch wissen, die andere kauft sowieso etwas, bleibt es bei den Versprechen.
      Wir kaufen eher so Geschenke, die einen ganz persönlichen Bezug haben. Für meine Mum natürlich auch etwas und für ihren Freund. Dann haben wir noch ein kleines Mädchen in der Nachbarschaft, auf die wir sehr oft aufpassen und die uns ständig besuchen kommt. Die kriegt natürlich etwas Besonderes. Wunschzettel haben wir mit ihr jedenfalls schon geschrieben, listig wie wir sind.
      Und wir werden sicher auch von den Eltern eingeladen, spätestens am zweiten Weihnachtstag.
      Einen Baum werden wir auch haben, den stellt uns dann der Papa von der Kleinen auf und wir schmücken ihn zusammen. Wobei wir sicher in Streit geraten, in welcher Farbe dies geschehen sollen. Wie jedes Jahr.
      Essen ist so eine Sache.
      Denn ich kann nicht wirklich kochen und die Lena auch nicht. Hier kommt meine Mum ins Spiel, die sich gut integriert hat und die Weihnachtstraditionen übernommen.
      Helfen dürfen wir nicht, dass lässt sie nicht zu und ihre Küche ist heiliger Boden, auf dem wir nur geduldet sind. Denn "das bisschen" kriegt sie auch allein hin. Nicht wie wir!
      Was Auftakt zu der berühmten Predigt ist, die immer mit "2 Frauen und dann so..." beginnt und unsere mangelnde Häuslichkeit, das Unvermögen zu kochen und andere Dinge beinhaltet, die gerade aktuell sind. :)
      Bis der Freund meiner Mum dann irgendwann die Sache beendet uns sagen wird: Nun ist es genug, es ist Weihnachten,
      Und dann kehrt Friede ein.

      Weihnachten ist toll!
      Ich war mir nie einer anderen Möglichkeit bewusst, als die, alles in Frage zu stellen.
      Noam Chomsky
    • Liebe Mathi,

      danke für dein Gedicht, das bei mir schöne Erinnerungen hervorgerufen hat. Es hat auch Spaß gemacht, die vielen einfühlsamen Kommentare zu lesen.


      Sushan schrieb:

      Weihnachten ist toll!
      ... wenn man selber Kind ist
      ... wenn man Kinder hat
      ... wenn man Enkel hat
      ... wenn man gemeinsam mit der Familie oder Freunden feiern kann
      ... wenn man seine Lieben erfreuen kann

      Weihnachten verliert seine Magie, wenn man einsam und alleine ist.

      Doch auch am Nikolaustag kann prima gefeiert werden.
      Über zwei Jahrzehnte kamen bei uns zu Hause sämtliche Kinder aus der Familie und von Freunden zusammen.
      Es wurde gefeiert und erzählt. Dann klopfte es an der Tür - der Nikolaus.

      Es waren für alle immer sehr schöne Stunden und ich konnte meine Nikolausgedichte und Geschichten vortragen.
      Nun sind die Kinder erwachsen und seitdem treffen wir an jedem 2. Weihnachtstag alle wieder zusammen und haben ein paar besinnliche Stunden.
      So wird diese schöne Tradition fortgeführt.

      Liebe Grüße
      Alces
      Poesie ist die Muttersprache des Menschengeschlechts.
      Johann Gottfried von Herder
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