Heimwärts

    • Textarbeit

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    • Welt ist die Straße nun,
      mit der ich vertraut bin, als sei sie
      mir angewachsen an den Leib, und doch
      immer wieder die Fremdheit in mir
      bei so viel Normalität.

      Jetzt hat der Winter
      begonnen, ungeduldig hoffe ich
      auf sein Ende, das erneut
      dem Auge die Farben der Erde
      zu trinken gibt.

      Ich denke an die Wenigen,
      die mir geblieben, und an die Toten,
      die gingen ohne Nachricht,
      deren Werke den letzten Handgriff
      noch bezeugen.

      Was bleibt, ist Erinnern,
      ist Ahnung von dem, was kommt,
      wenn ich unter der Januarsonne dahinschreite,
      als zöge es mich durch ein Zeitentor
      ins Ungewiss.
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