Naturgewalt

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    • Wie gnadenlos treibt der Wind durch die Bäume,
      sie biegen und brechen knirschend gen Boden,
      im Wehklagen seufzt ihr Geäst letzte Träume
      und nehmen reiß aus, dem Unheil entflohen.

      Ihr Kleid, das aus Farben der Erde gewoben,

      pfeift, umwirbelnd die düstere Nacht.
      Auf Dächern, in Ritzen, durch Lüfte geflogen,
      klebt nun auf Straßen die stürmische Schlacht.

      Der Morgen begreift bänglich die Schäden,
      der Wald beklagt zahllose Tote und Tier.
      Verlegen steht da und dort letztes Leben:
      Der Landschaft verwüstetes Souvenir.
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von Behutsalem ()

    • Hallo Perry,

      gute Schlussfolgerung;

      Naturgewalt ist heute morgen entstanden, als ich auf der Terrasse stand und in den nahe gelegenen Wald geblickt habe.. Bei uns sind die letzen zwei Nächte und Tage gewaltige Unwetter niedergegangen das war schon fast gespenstisch wie es hier zugegangen ist;

      Danke fürs Lesen Perry,

      mlg. Behutsalem
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
    • Hallo Behutsalem,

      besorgt habe ich gestern im Fernsehen die Sturm-Verwüstungen in Österreich verfolgt...


      Und so ist´s Dir aus den Gedanken in die Verse geschlagen, was gnadenlos die Landschaft heimgesucht hat.

      Ja, so ist die Natur: mild besungen durch die Dichter - bös erklungen in den Tälern.

      Deine Empfinden sind - man kann fast sagen, mit Wucht - im Gedicht abgebildet. - Sehr authentisch und
      von einer Pioesie durchdrungen, welche die Schönheit des Dichtens vor Augen (und ins Herz) führt.

      Herzlichst,

      Holger
      Sieh, das Blau in großer Höhe - alles scheint so schrecklich fern: Sag dir leis: Ich kann, ich sehe! - Freund, dann erreichst du jeden Stern.
    • Lieber Holger;

      Ja, es ging schlimm zu; die Bäume haben sich gebogen, haben in Sekunden ihr Laub verloren , die Schäden , vor allem im Lesachtal waren bzw. sind ernorm. Die waren von der Außenwelt abgeschnitten, Gestern erst wurde eine Forststraße , die umgebaut wurde, als Verkehrsverbindung geöffnet, von der alten Strasse ist nichts mehr da.. weggetragen, vermurt .. wirklich schlimm, Bei uns ist es nur der Wald der in Mitleidenschaft gezogen wurden;

      Danke fürs dein Interesse un Lesen meiner Zeilen, ,
      mit lieben Grüßen, Line
      ©Behutsalem
      Ohne Poesie wäre das Leben ein Irrtum!
    • Beeindruckende Zeilen, liebe Behutsalem,

      ich bin oft wirklich fassungslos, wenn ich höre oder lese, was alles an Katastrophen geschieht.
      Und dann behauptet noch ein Irrer, es gäbe gar keinen Klimawandel.

      Lieben Gruß
      Carry
      Ein Leben ohne Fantasie ist möglich
      aber echt langweilig.
      C.M.

      Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.
      Blaise Pascal
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