Perpetuum mobile

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    • Perpetuum mobile

      Ich gebe es nicht gerne zu,
      Aber wir Menschen sind Kaltblüter,
      Ohne Wärme nur träge und kraftlos,
      Drängen wir uns wahllos aneinander.

      Ich aber will die Wahl,
      Die Wahl alle wegstoßen zu können,
      Ohne erfrieren zu müssen,
      Mich von meiner eigenen Liebe zu ernähren,
      Ein Perpetuum mobile,
      In der Welt der Physik eine Unmöglichkeit,
      Doch wer kann schon die Weiten der menschlichen Seele ergründen?
    • Hallo Midnightstreets,
      in deinem Text sind so viele Widersprüche, oder wie man es heute ausdrückt Fake News, dass ich nachfragen muss, ob das Absicht ist?
      Menschen sind keine Kaltblütler und wenn sie sich aneinander drängen, dann sicher nicht wahllos, sondern weil sie Nähe suchen, aus welchem Grund auch immer. Der Mensch kann niemals als Perpetuum mobile funktionieren, denn von Luft und Liebe kann er nicht leben.
      Was die Übertragung des RealbegriffsPerpetuum mobile ins Körperlose einer Seele am Schluss soll, bleibt mir ebenfalls ein Rätsel.
      (Zu) Viele Fragenzeichen meiner Meinung nach, die auf Antwort warten.
      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Midnightstreets schrieb:

      Ich gebe es nicht gerne zu,
      Aber wir Menschen sind Kaltblüter,
      Ohne Wärme nur träge und kraftlos,
      Drängen wir uns wahllos aneinander.

      Ich aber will die Wahl,
      Die Wahl alle wegstoßen zu können,
      Ohne erfrieren zu müssen,
      Mich von meiner eigenen Liebe zu ernähren,
      Ein Perpetuum mobile,
      In der Welt der Physik eine Unmöglichkeit,
      Doch wer kann schon die Weiten der menschlichen Seele ergründen?

      Hallo Midnightstreets,

      ich meine, Perry hat es sehr tenk-freundlich ausgedrückt , :)

      wie sagte Max zu Moritz [ oder war es doch Ma zu He ] : 'Die Kritik hat die imaginären Blumen an der Kette zerpflückt, nicht damit der Mensch die phantasielose, trostlose Kette trage, sondern damit er die Kette abwerfe und die lebendige Blume (pflücke und sich ins Hirn bohre), breche ... '

      ... fügte Karlemann hinzu : 'Nicht die Blumen sind der Irrtum auf der Wiese, das Irr ist es, gedeiht so wunderbar ... ja wo? , im Perpetuum Mobile ./ und klein Erna griff mit ihren Patschis zum KLing Klong von der Decke hängend, wiederholte immer die Worte : Peppo mo, Peppo mo ... '

      'Zöpfe wachsen zwar in den Himmel, doch ohne Schere gäb es sie nicht'


      Gruß Dichtel ...

      -
      Gabel im Mund ./ nicht so hastig

      Plapp ist nicht für seine Denke verantwortlich, Holy Moly ./ wofür auch, Dallo Moly ist tot

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Midnightstreets

      Das erinnert mich an den dänischen Philosophen Sören Kierkegaard. Laut ihm lässt sich wirkliche Erfüllung nur in sich selbst finden und nicht in einem Gegenüber. Ich konnte mal für kurze Zeit an einen solchen Zustand schnuppern und würde deswegen sagen, dass er recht hat. Aber wenn jeder seine Erfüllung in sich gefunden hat -stell ich mir vor - dass nichts mehr passiert, dass es zu einem Stillstand kommt auf der Welt. Oder was denkst du, wie die grosse Geschichte dann weitergeht?

      Liebe Grüsse

      Leontin
    • Vielen Dank erstmal für euren Feedback ihr drei!


      Perry schrieb:

      Menschen sind keine Kaltblütler und wenn sie sich aneinander drängen, dann sicher nicht wahllos, sondern weil sie Nähe suchen, aus welchem Grund auch immer.

      Natürlich sind Menschen keine Kaltblüter im biologischen Sinne. Damit ist eher gemeint, dass wir Menschen ein Bedürfnis nach emotionaler Wärme, Nähe und Verständnis haben. Dieses kann nur von äußeren Faktoren befriedigt, wie die Wärme der Sonnenstrahlen auf dem Rücken einer Eidechse. ;)

      Der Ausdruck "wahllos aneinanderdrängen" ist vielleicht etwas überspitzt ausgedrückt, aber wenn den Menschen Liebe und Zuneigung fehlt, kann man meiner Meinung nach nicht mehr von einer rationalen Entscheidung reden. Die Angst vor der Einsamkeit treibt Menschen in fremde Arme oder zwingt sie in unglücklichen platonischen sowie romantischen Beziehungen zu bleiben.


      Perry schrieb:

      Der Mensch kann niemals als Perpetuum mobile funktionieren, denn von Luft und Liebe kann er nicht leben.

      Das ist natürlich wieder nur auf die emotionalen Bedürfnisse übertragen. In der zweiten Strophe drückt das LI aus, dass es diese Bedürfnisse selbst befriedigen will, um nicht gezwungen zu sein von anderen Menschen abhängig zu sein.
      Im den letzten vier Versen gesteht sich das LI ein, dass es ein Perpetuum mobile in der realen Welt nicht geben kann, was aber nicht heißt, dass ein solches nicht in uns selbst zu finden ist.

      Ich hoffe das klärt deine Fragen! :)


      Leontin Rau schrieb:

      Aber wenn jeder seine Erfüllung in sich gefunden hat -stell ich mir vor - dass nichts mehr passiert, dass es zu einem Stillstand kommt auf der Welt. Oder was denkst du, wie die grosse Geschichte dann weitergeht?

      Diesen Gedanken hatte ich auch. Das Leben ist aber ein auf und ab. Man wird nie die perfekte Balance finden und sie immer beibehalten können, aber genau das macht das Leben doch interessant. Wir müssen jeden Tag aufs neue für unseren inneren Frieden arbeiten.

      Außerdem glaube ich, dass wir Menschen erst dann ehrlich lieben können, wenn wir uns selbst lieben, wenn wir wissen, dass wir ohne jemanden überleben könnten und uns trotzdem bewusst dafür entscheiden an deren Seite zu bleiben. Deshalb finde ich auch, dass platonische Beziehungen oft ehrlicher sind als romantische, weil es keine so große emotionale Abhängigkeit gibt.

      Liebe Grüße
      Midnightstreets ^^
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