Feuerwerk

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    • Feuerwerk

      ich schau dich an,
      sehe deine augen strahlen.
      ein feuerwerk,
      wie von zauberhand gemalen.
      sie fesseln mich,
      halten mich magisch gefangen.
      augen so rein,
      voller sehnsucht und mit bangen.

      du berührst mich,
      lässt mich deine liebe spüren.
      deine blicke,
      sanft und zärtlich mich verführen.
      scheues lächeln,
      spielt schelmisch mit deinen wangen.
      soviel gefühl,
      weckt auch in mir das verlangen.

      Nun schau mich an,
      sieh auch meine augen strahlen,
      ein feuerwerk,
      wie von zauberhand gemalen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Detlef Radke ()

    • Hallo Detlef,

      ein wunderschönes Gedicht - wer könnte so ein Gedicht nicht gern lesen- für mich ist es eine Liebeserklärung.
      Die Frau, für die es bestimmt ist, wird sich glücklich schätzen …
      Diese Zeilen sind wie ein Feuerwerk...

      Es grüßt
      die eiselfe
      Wahre Worte sind nicht immer schön, schöne Worte sind nicht immer wahr

      Was sein wird, wird sein
    • Hallo Detlef,
      Feuerwerk ist ein passendes Bild für das Aufblühen, Erstrahlen einer Liebe.
      Leider ist das Feuerwerk vergänglich, aber es kann ja öfter mal zünden. ;)
      Wie meinst Du das "gemahlen" im Sinne von zerreiben oder doch malen?
      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • So ein Feuerwerk ist wunderschön, lieber Detlef.
      Es ist leuchtend hell und überstrahlt alles. Es blendet und überblendet, in allen Farben. Aber wo Rauch ist, da ist immer auch Feuer und das hinterlässt Asche.
      Aber davon ahnen die Liebenden glücklicherweise nie etwas, in diesen Momenten. Diese ersten (und scheuen) Begegnungen sind manchmal erotischer, als die Erotik selbst. ;)
      I swear that when our lips touch, I can taste the next 60 years of my life.
    • -

      Hallo Detlef,

      gefällen mir deine inhaltsgebenden Worte, fangen sie diesen beidseitigen Liebes-Moment ein, wie fotografisch festgehalten , :) / und ja, ihn gibt es wirklich, manche haben ihn erlebt, wissen von Augen, wenn sie sich ineinander schauen, braucht es keine Worte, ist jetzt_Nähe vollkommen …

      Möchte dir nun noch gerne meine persönliche Leseweise vorstellen ... sehe ich andere Zeilenumbrüche und inhaltliche Stops, braucht es für mich auch nicht diese explizite Endreimung im Auge [ warum nicht auch als Binnenreime ] .... ist ja dbzgl alles eine Geschmackssache.

      Also mal meine anders gebrochene Leseweise [ paar wenige Worte weggestrichen und ein Wort geändert, gleich in der ersten Zeile , ;) ______________ :

      -

      Feuerwerk

      schau mich
      an, sehe
      deine augen

      strahlen.
      ein feuerwerk gemalen
      wie von Zauberhand fesseln
      halten sie mich magisch gefangen
      augen so rein voll sehn_

      such und bangen
      berührst mich
      lässt mich
      lieben

      in deinen blicken
      sanft und zärtlich mich verführen scheues lächeln
      spielt schelmisch mit deinen wangen so viel

      gefühl weckt mich verlangen schau mich an
      in meine augen strahlen ein feuer
      werk wie von zauberhand

      gemalen

      ----------------------------------------------------------------------------

      Nochmal, ein Klasse in Worte eingefangener Moment , : -) ...Detlef, dir wieder einen lieben Gruß, Frank …

      -
      Gabel im Mund ./ nicht so hastig

      Plapp ist nicht für seine Denke verantwortlich, Holy Moly ./ wofür auch, Dallo Moly ist tot

      Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Detlef,

      Stimmung toll eingefangen, Worte wohl bedacht gewählt. Soweit schließe ich mich meinen Vorschreibern an.

      Aber ich bin mir zu nahezu 100% sicher, dass es die dem Reim geschuldete Form "gemalen" im Deutschen nicht gibt. "gemalt" muss es im Singular und Plural heißen. Und das verleidet mir den Genuss leider etwas.

      Schöne Grüße vom Korinthenkacker :)

      Ruedi
    • Hallo Ruedi,


      Ruedi schrieb:

      “Aber ich bin mir zu nahezu 100% sicher, dass es die dem Reim geschuldete Form "gemalen" im Deutschen nicht gibt. "gemalt" muss es im Singular und Plural heißen.“
      Ruedi du hast sogar zu 100% Recht, diese Form “gemalen“ gibt der Duden nicht her!

      Wenn du dir aber die Herkunft des Wortes anschaust, ist oft sehr informativ, z.B. über die Uni Trier online auf das Grimmsche Wörterbuch zugreifst, dann kann man dort nachlesen, dass man früher beide Formen ohne "h" geschrieben hat (also auch das mahlen der Mühle). Und dort ist auch die von mir verwendete Partizipform “gemalen“von malen belegt. Es soll sich dabei um eine dialektale Variante handeln, entstanden in Analogie zu der Partizipbildung von "ma(h)len" - "gema(h)len". Also so eine Art Verwechslung.

      Beispiel für mahlen ohne h:
      „er spricht: das korn ist ernasset,
      wie kan das wol gemalen? „
      (Gebrüder Grimm)

      Und diese umgangssprachliche “Verwechslung“ habe ich mir zu eigen gemacht, um einen sauberen und für
      (fast) jeden verständlichen Reim zu bekommen. (Fast) Keiner würde auf die Idee kommen, dass es sich hier um das “mahlen“ im Sinne von zerkleinern handelt, das erschließt sich alleine schon aus dem Kontext.
      Du siehst also, ich bekenne mich schuldig des Gebrauchs von Wörtern, die der Duden nicht hergibt, oder die “im Deutschen“ nicht vorkommen.

      “Mea culpa, mea culpa,
      maxima mea culpa!“

      Wobei,.. in einem Dialekt-Deutschen können sie sich schon mal verirren. ;)

      Ruedi schrieb:

      Und das verleidet mir den Genuss leider etwas.

      Schöne Grüße vom Korinthenkacker :)
      Da kann ich dich voll und ganz verstehen, denn dem Korinthenkacker entzieht sich oftmals das Gesamtbild.

      Ich habe mit Korinthenkackern überhaupt kein kein Problem und kann mit deiner Leidenschaft sehr gut umgehen.
      Das liegt daran, dass solche Menschen die Messlatte, vor allem für sich selber, sehr hoch legen und diese dann selbst, wie in diesem Fall, nicht annähernd erreichen.

      Ruedi schrieb:

      Stimmung toll eingefangen, Worte wohl bedacht gewählt. Soweit schließe ich mich meinen Vorschreibern an.
      Auch “Vorschreiber(n)“ gibt der Duden zu 100% nicht her!

      Ich habe aber sehr wohl aus deinem Kontext verstanden was du damit meinst und hätte dich daher nie auf diese unbedeutende Verwechslung hingewiesen.

      In diesem Fall mache ich mal eine Ausnahme, denn ich finde wer Korinthen kackt, sollte aufpassen das er dabei nicht in die eigene Hose macht.

      Verbleibe mit einem amüsierten Lächeln und einem respektvollen Gruß.

      Detlef
    • Hallo Detlef,

      verstehe ich dich richtig, unterstellst Du mir, dass ich in deinem Text das bemängelte "gemalen" nicht als [ein Bild] gemalt, sondern als [Korn] gemahlen verstanden habe? Was im Zusammenhang mit dem Feuerwerk natürlich gar keinen Sinn macht.

      Falls ja, wäre ich ein wenig beleidigt. Dann hätte ich nämlich nicht "gemalt" angemahnt, sondern "gemahlen". Und Du hättest mein Feedback nicht verstanden.

      LG

      Ruedi
    • Detlef Radke schrieb:

      ein feuerwerk,
      wie von zauberhand gemahlen.
      -

      Detlef Radke schrieb:

      ein feuerwerk,
      wie von zauberhand gemalen.

      Hallo Detlef,

      vielen Dank für deinen sprachlichen Hintergrund zu gemalen / gemahlen , :) … kannte ich noch nicht, wieder fine was gelernt!

      machte mir persönlich auch nichts [ auch ohne ], sah dein erstes 'gemahlen' als quasi tonalen Neologismus mit Tiefsinn, der mir mundig sehr schmeckte … ja, mMn geradezu schade, dass du diese feine Kreation durch das läppische 'gemalen' ersetzt hast ./ warum, mMn ?

      Nun, bei 'gemahlen' in Bindung zum Feuerwerk/Zauberhand sind mir sowieso vorab die Hintergründe des Malens und eines Mahlens [ Verfeinerns ] in den Sinn gekommen ./ zudem ist dieses 'gemahlen' dort in diesem Zusammenhang lyrisch-optisch extra fine , mMn , :) ;

      und zu meiner parallel dritten Deutung von 'gemahlen' , kam mir diese ziselierte brüchige Ebene in den Sinn eben, als innere Mahnung, diese Liebe nicht in einem Automatismus quasi mehr und mehr zu zermahlen …

      soll also abschließend bedeuten, ich persönlich priorisiere eindeutig die Rückführung zum 'gemahlen' hin , :)

      Detlef, dir wieder einen pfeif-Gruß, Frank …

      .
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