Die Sehnsucht des verliebten Hasses

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    • Die Sehnsucht des verliebten Hasses

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      Die Sehnsucht des verliebten Hasses

      flieg, .steig auf Wěn-Jiàn

      trügen mich
      deine Arme

      guck nach unten

      seh immer nur dich

      -
      Gabel im Mund ./ nicht so hastig

      Plapp ist nicht für seine Denke verantwortlich, Holy Moly ./ wofür auch, Dallo Moly ist tot

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Hallo Frank,

      gleich zu Anfang ein Konglomerat an Gefühlen,
      indem zum Glück die positiven überwiegen.

      In der Folge erspüre ich Hoffnung (trügen mich deine Arme)
      aber auch Wehmut (seh immer nur dich).

      Den Hass kann ich nur zwischen den Zeilen vermuten, vielleicht als eine Art hassliebenden Schicksalsverdruss.

      LG
      Perry

      PS: Den vermutlich chinesischen Begriff "Wěn-Jiàn", habe ich einfach mal überlesen. ;)
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Gern gelesen lieber Dichtel

      Wegen wénjiàn überlege ich noch. Es ist chinesisch und bedeutet eigentlich Dokument, Akte etc. (文件).
      Ich hab eine wenig gegoogelt, da es ein Name zu sein scheint und stieß noch auf Wenjian Liu gestoßen und einen Vorfall von 2014
      en.wikipedia.org/wiki/2014_kil…NYPD_officers#Wenjian_Liu

      Scheint mir hier aber auch nicht so recht zu passen... Mhm..

      Der Rest scheint mir von einer großen Liebe zu erzählen, die einen der beiden hoch in die Luft hinaus trägt
      Vielleicht sogar so hoch hinaus, dass er den anderen nicht mehr sehen kann?
      She is the gold at the end of the rainbow
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      Hallo Perry, hallo Sushan, hallo Luise Maus,

      erst einmal ein sehr Freu über eure Zusammen -und Auseinandersetzung mit diesem Kleinen , :)

      sei es jetzt auch kurz nur eine interessante Bemerkung meinerseits vorab [ das Detail dann wieder zu jedem von euch einzeln ]. … als wollte euch der 'Hass' im Titel [ Die Sehnsucht des verliebten Hasses ] irgendwie nicht schmecken , ;) … umso mehr zum inszenierten Kontext, als ginge es um eine fliegende Feder, eine Zweisam-liebLiebe, die fast unzertrennlich scheint [ zumindest im erinnernden Kopf ] …

      und ist doch im Titel einzig der personifizierte Hass , ;)

      … scheint mir ein verwegener Plot gelungen?


      bis dann fast gleich zu euren Kommentaren, wieder ein Tschüss, Dichtel, Frank …

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      Die Sehnsucht des verliebten Hasses

      flieg, .steig auf Wěn-Jiàn

      trügen mich
      deine Arme

      guck nach unten

      seh immer nur dich

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      Perry schrieb:

      Hallo Frank,

      gleich zu Anfang ein Konglomerat an Gefühlen,
      indem zum Glück die positiven überwiegen.

      In der Folge erspüre ich Hoffnung (trügen mich deine Arme)
      aber auch Wehmut (seh immer nur dich).

      Den Hass kann ich nur zwischen den Zeilen vermuten, vielleicht als eine Art hassliebenden Schicksalsverdruss.

      LG
      Perry

      PS: Den vermutlich chinesischen Begriff "Wěn-Jiàn", habe ich einfach mal überlesen. ;)

      Hallo Perry,

      hier reibt sich der Kontext mit der Überschrift gewaltig, so zunächst meine Intention , :) … beide Teile separat betrachtet, führen quasi komplett in eine entgegengesetzte Richtung. Im Kontext kann die erste Textebene fraglos hin zu einer LI-Sehnsucht hinzu einem LD empfunden werden … ist das Wort "trügen" dennoch auch hier (mMn) schon sehr trügerisch angelegt ./ vielleicht ja schon ein Hinweis hin zum Titel, vielleicht?

      Sehe ich genauso, nur den Kontext genommen, ist in der Sequenz : seh immer nur dich … eine Wehmut hin zum LD spürbar; vielleicht sogar aus jener Gewissheit heraus, ist LD für LI nicht mehr real berührbar, bleibt die Figuration … vielleicht

      Zu dem Wert : Wěn-Jiàn … nun, erstmal doch ein Name einer Frau, vielleicht ein chinesischer oder Japanischer … weichklingend, für uns geheimnisvoll aprior … und hat tatsächlich einen inneren Erzählwert, der zwar text-begleitend einen nahen Sinn macht aber letztlich, mMn für die Deutung des Textes nicht erheblich ist.

      Perry, wieder ein vielen Dank für deinen spurenden Besuch ./ kann mit deiner Wegung sehr viel anfangen , :) ...-ein sehr Tschüss, Frank …

      Die Sache mit dem Hass ist hier doch etwas sehr anders gemeint , ;) … gehe dann später drauf ein

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    • Sushan schrieb:

      Gern gelesen lieber Dichtel

      Wegen wénjiàn überlege ich noch. Es ist chinesisch und bedeutet eigentlich Dokument, Akte etc. (文件).
      Ich hab eine wenig gegoogelt, da es ein Name zu sein scheint und stieß noch auf Wenjian Liu gestoßen und einen Vorfall von 2014
      en.wikipedia.org/wiki/2014_kil…NYPD_officers#Wenjian_Liu

      Scheint mir hier aber auch nicht so recht zu passen... Mhm..

      Der Rest scheint mir von einer großen Liebe zu erzählen, die einen der beiden hoch in die Luft hinaus trägt
      Vielleicht sogar so hoch hinaus, dass er den anderen nicht mehr sehen kann?

      Hallo Sushan,

      :) , Wow, du hast die sehr viel Mühe gemacht, diesen Namen ’Wěn-Jiàn ' einem konkreten Personenhintergrund zuzuordnen; es ist hier im Text[ wie ich es Perry schon sagte ] erstmal nur ein Name; dachte dabei ebenfalls an einen chinesischen, den ich auch deswegen wählte, um dieser Person etwas Geheimnisvolles, Fremdes zuzuordnen [ umso mehr in meinem angedachten Thema bzgl des Hasses ]-

      Deine Textdeutung zum Kontext ist sehr interessant, ist da einerseits die von dir empfundene “große Liebe" beider zueinander, die im Besonderen in einem der beiden Liebespartner dazu führt, zu hoch hinausgetragen zu werden, bis derjenige den Partner nicht mehr sieht;

      vielleicht sogar die Liebe selbst?

      lässt du mMn in deiner Beschreibung offen [ würde es mich schon interessieren, was du hier genau meinst, quasi eine Liebe wegen zu großer Liebe selbst aus dem Auge zu verlieren ... zumindest mir eröffnet sich dafür kein echter Grund oder Situation ...];

      und gleich meine nächste Frage, will sich eventuell dieser quasi selbst_Verlust dieser Liebe aus Liebe auf das Thema 'Hass' beziehen ?


      Sushan, habe mich gefreut über deine Text auseinander –und zusammen_Setzung mit dem Text, der ja bzgl des Titels [ Thema Hass ] von euch allen Dreien nicht so empfunden wurde, ;)

      sage die wieder ein pfeif_Tschüss, Frank ... werde dann nachgereicht [ falls nicht noch eine Idee zum Thema Hass kommt ] darauf eingehen.

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      Gabel im Mund ./ nicht so hastig

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    • Dichtel schrieb:

      diesen Namen ’Wěn-Jiàn

      Der hat mich halt besonders getriggert. Ich bin ja selbst zur Hälfte Chinesin und spreche es auch halbwegs passabel, weswegen ich die Bedeutung des Wortes kannte.
      Da ich Deine Texte ja mittlerweile kenne und sie voller Doppeldeutigkeiten und Hintersinn stecken, habe ich halt gesucht. Mittlerweile habe ich ich, dass angeht, wahrscheinlich schon zu sehr reingesteigert und konnte wohl nicht recht akzeptieren, dass es hier nur ein simpler Name ist.. :whistling:


      Dichtel schrieb:

      Deine Textdeutung zum Kontext ist sehr interessant, ist da einerseits die von dir empfundene “große Liebe" beider zueinander, die im Besonderen in einem der beiden Liebespartner dazu führt, zu hoch hinausgetragen zu werden, bis derjenige den Partner nicht mehr sieht;

      vielleicht sogar die Liebe selbst?

      Die Liebe selbst? Das könnte sogar sein, soweit habe ich noch gar nicht gedacht.
      Oder vielleicht doch, denn was Luise eingeworfen hat, nämlich dass wir hier in Bereich "Flora und Fauna" sind, hat mich nämlich auch erst beschäftigt.
      Allerdings habe ich mich quasi an Perry angehängt, der das galant ignoriert hatte.
      Denn bei der ersten Sichtung habe ich extra nochmal nach oben gescrollt und nachgeschaut.
      Liebe schien mir eindeutig und das es hoch hinausgeht auch. Hinzu kam noch das Wort "Hass". Da habe ich zuerst darüber nachgedacht, ob es hier vielleicht um eine Art Rankepflanze handelt, die einen zwar hoch hinaus trägt, aber eben auch umklammert und einengt.

      Völlig absurd wurde es, als ich dann, wegen der Pflanze, an Münchhausen denken musste, von dem mir mein Stiefvater als Kind immer erzählt hat.
      Der ist ja auf einer Pflanze bis zum Mond geklettert.
      Ich habe die Geschichte sogar nochmal nachgelesen, weil ich mich nicht mehr genau daran erinnern konnte, wie das gewesen ist. Keine Ahnung warum ich ausgerechnet daran dachte, aber so war es.
      Aber bei all dem war ich schon so abgelenkt, von ’Wěn-Jiàn und habe es gepflegt ignoriert. :rolleyes:

      Noch was zu Liebe und Hass:
      Mein Herzallerliebste pflegt immer zu sagen, Liebe und Krebs wären manchmal fast dasselbe.
      Beides absolut zerstörerisch. Nur mit dem Unterschied, dass man Krebs oftmals noch heilen kann.
      Ja, sie ist ein richtiger kleiner Sonnenschein... ;)
      She is the gold at the end of the rainbow
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      flieg, .steig auf Wěn-Jiàn

      trügen mich
      deine Arme

      guck nach unten

      seh immer nur dich

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      Luise Maus schrieb:

      Was auch immer ... Wěn-Jiàn ... übersetzt bedeutet, doch da der Text in der Rubrik "Fauna und Flora" steht denke ich bei

      Dichtel schrieb:

      flieg, steig auf Wěn-Jiàn
      trügen mich deine Arme
      an:

      Und der Wind nahm sie auf seine Schwingen, trug sie hoch und höher ...

      LG Luise

      Hallo Luise,

      deine Verknüpfung von Kontext und deinem Bild gefällt mir in seiner inneren, pusteblumenden Leichtigkeit sehr , :) … mal ganz ohne den Hass …

      … die Kategorisierung unter Fauna und Flora ergab sich mir aus dem Kontext, als wolle LI auf den Schwingen dieses (vielleicht) Vogels Wěn-Jiàn mitfliegen ./ hätte natürlich genauso die Kategorie 'Gedanken' oder oder … gepasst , ;)

      wieder ein pfeifleicht, Dichtel …

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      Sushan schrieb:

      zur Hälfte Chinesin und spreche es auch halbwegs passabel, weswegen ich die Bedeutung des Wortes kannte.

      Sushan schrieb:

      und konnte wohl nicht recht akzeptieren, dass es hier nur ein simpler Name ist.. :whistling:

      Hallo Sushan,

      Hach, dieser Name : Wěn-Jiàn, ja, einmal ein Name [ zu wem oder was auch immer? zunächst einmal ] ... und aber auch eine Bedeutung in sich hat ./ mal eine der vielen Möglichkeiten :

      Wěn ... Kuss, Gesundheit …

      Jiàn ... Schwert

      meine Worte-Kombi : Kuss Schwert [ auch eine (heimliche) Anlehnung hinzu meiner inneren Textdeutung, hin
      zum Hass ... aber später dazu , ; -) ]

      Sushan schrieb:

      … dass wir hier in Bereich "Flora und Fauna" sind …


      Liebe schien mir eindeutig und das es hoch hinausgeht auch. Hinzu kam noch das Wort "Hass". Da habe ich zuerst darüber nachgedacht, ob es hier vielleicht um eine Art Rankepflanze handelt, die einen zwar hoch hinaus trägt, aber eben auch umklammert und einengt.

      Oh ja, jetzt verstehe ich deine Bindung von Liebe und diesem zu hoch Fliegen, deinem hoch Hinausfliegen und jenem sich möglicherweise mehr und mehr entfernen von der Liebe,

      vielleicht aus jener Efeu-Gier, oder aus zu sehr unkümmernder Ego-Selbstsicherheit der Liebe gegenüber, vielleicht deswegen, weil das Unterbewusstsein im ICH schon längst Tschö gesagt hat … also ein quasi Davonfliegen [ warum auch immer, aber Fakt, das! ],

      und der Hass??? ./ ist mir immer noch nicht so klar, worin sich hier Hass zeigen könnte … vielleicht Selbsthass ??? ist es für mich dieses deine Bild des zu hohen Hinaus, (Weg)fliegens ??? , ?(


      Sushan schrieb:

      Noch was zu Liebe und Hass:


      Mein Herzallerliebste pflegt immer zu sagen, Liebe und Krebs wären manchmal fast dasselbe.
      Beides absolut zerstörerisch. Nur mit dem Unterschied, dass man Krebs oftmals noch heilen kann.
      Ja, sie ist ein richtiger kleiner Sonnenschein... ;)

      Hass deswegen, auf den Gegenüber? weil ich spüre, dass der Liebesgegenüber mich nicht mehr so liebt oder sogar überhaupt nicht mehr … vielleicht sogar unter der Hand jemanden anderen?

      könnte ich mich von diesem empfundenen Hassgeschwür dadurch genesen, indem ich die zerbrochene Beziehung echt cutte, so gemeint?

      -----------------------------------------------------------------

      Sushan, ein Danke für deine Gedanken … du siehst, ist schon ein heikles Thema diese Kombi von Liebe/Hass oder Hass/Liebe , ;-),

      meine Textdeutung kommt ja noch , :)

      wieder dir ein pfeif_Tschüss, Frank …

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    • Luise Maus schrieb:

      Hallo Dichtel,

      hätte ich geahnt,
      obwohl ich mit meiner Pusteblume schon recht nah am Geschehen war
      so hätte ich
      dir eine Feder
      zum federleichten Aufsteigen
      geschickt.

      Nichtsdestotrotz, auch mit dem Hass, für mich eines deiner schönsten Werke und hätte, so oder so oder anders, durchaus in die verschiedensten Rubriken gepasst, allerdings hätte es dann weder Pustblume noch Feder bebildert gegeben.

      LG Luise

      Hallo Luise,

      habe ich also doch, zumindest unbewusst die richtige Kategorie gewählt , :) … allein schon und insbesondere wegen deines Pusteblum-Bildes. Für mich quasi eine Symbiose von Erzählwert des Kontextes [ ohne Hass ] mit dem visuellen In-Output ./ und du ahnst es, eine Feder hätte mir da zu plump ins textale Fluid gepasst , ;) , ist es diese feingliedrig sinnige Leichtigkeit der früchte-tragenden Flugschirmchen,

      die dann vom Wind, oder vom Kinder-Pustemund in die Umgebung freigegeben werden und dort teilweise bodengründig neues Leben beginnen. Manche dieser Flieger, warum nicht, haben zunächst Lust und kraxeln unterwegs an anderen Pflanzen rauf und gönnen sich dort eine kleine Rast,

      vielleicht ja jene gelassene Sehnsucht nach Weiterleben …

      [ kleiner Vorausgriff; ist es nicht auch dem Hass in seiner Immanenz innewohnend, unbedingt und unbeirrt weiterleben zu wollen, so intensiv, so fixiert auf sich selbst? hätte er genauso eine Sehnsucht, die mMn dem Liebesgefühl (zwar dezidiert konträr) sehr sehr ähnelt, vor allem mMn genauso rein in seinem arteigenen Ton ist ]

      Luise, die wieder ein fröhes Tschüss, Dichtel … und eine extra-Freu für dein Lob über ...

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    • ralfchen schrieb:

      "die sehnsucht des verliebten Hasses"

      ist einfach eine wunderbare metapher lieber Dichtel. wir haben magere zeiten weil die kunsT der metaphern einfach verstorben ist

      oder nur jenen großen Dichtern vorbehalten war, die ebenfalls verstorben sind. das bringt mich zurück auf einen gemäldezyklus an dem ich zur zeit arbeite. es ist das thema DAS SOGENANTE BÖSE

      zu ehren meines persönlichgen väterlichen freundes KONRAD LORENZ und seinem gleich-betitelten buch über Verhaltensmuster im zusammenhang mit der ausgliederung des fremden und bösen.

      hier meine erste leinwand (von 66+6 gemäldethemen oder allegorien DES BÖSEN wenn man so will) dazu EVIL AT THE BEACH OF HELL 150x100 cm MISCHTECHNIK AUF LKEINWAND:

      Hallo Ralfchen,

      solche metaphorischen Gedanken sind natürlich auch irgendwie ein glücklicher Zufall , ;) … passieren zuweil und stehen dann da …

      verstehe ich deinen Kommentar richtig, setzt du quasi 'Das Böse' irgendwie in eine Bindung zu meinem konnotierten 'Hass' … ehrlich, habe ich eigentlich wenig Vorstellung, was 'Das Böse' ist ? ./ … dass sich jemand jemandem anderen böse verhält, okay, aber 'Das Böse',

      als quasi eigenständig immanent sich selbst erklärende und agierende Größe, als quasi sich selbstreferentiell erklärende Funktion … mmhhh ???

      … ist doch mein Hass-Bild mehr eine empathische Vergleichsgröße, quasi seine Intensität ähnlich der Liebes-Intensität [ zielorientiert natürlich ganz anders ausgerichtet ] quasi ein individuelles ICH-Gefühl mit immenser Tunnelblick-Kraft, vielleicht so in etwa …

      so ja auch (mMn) diese Zeilen möglicherweise zu verstehen sind, in ihrem Konjunkt ____________ :

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      Die Sehnsucht des verliebten Hasses

      flieg, .steig auf Wěn-Jiàn

      trügen mich
      deine Arme

      guck nach unten

      seh immer nur dich

      -

      und klar, hier das 'trügen' im doppeldeutigen Sinne , ;)

      Ralfchen, verstehe ich möglicherweise deinen Bezug von 'Das Böse' und meinem textalen 'Hass' aber auch ganz falsch … gibst du mir vielleicht einen kleinen Tip dbzgl , :)

      sage dir erst mal wieder ein fröhpfeif Tschüss, Dichtel …

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    • Luise Maus schrieb:

      Hallo Dichtel,

      ... erzählt das Bild –→ das Samenschirmchen dem Betrachter von seiner Reise auf das es geht, in die Himmelferne. Sehnsuchtsvoll, leichtbeschwingt und alle Liebe mit sich tragend ...

      Genau gestern erst, als ich stundenlang im Wald herumstriff, schickte viele Schirmchen auf ihre Reise.

      --------------------------------------------------

      Kann Hass tatsächlich immerdar sein? Wo käme der her? Wo der Hass doch ein gewaltiges Gefühl sein muss.

      „Ich hasse dich/das/jenes“ sagt man schon einmal daher, doch hasst man nicht wirklich, sondern meint damit nur ein abstoßendes Gefühl. Um wirklich hassen zu können/müssen, muss schon Enormes / Unglaubliches geschehen.

      LG Luise

      Hallo Luise,

      diesesmal antworte ich in zwei Teilen, also dieses Teil I , :)

      anscheinbar sind wir (fast) alle von diesem Puste-Schirmchenflug dieser buschigen Leichtigkeiten fasziniert ... vielleicht unsere innere Sehnsucht, so manche Betrachtung und Berührung in unserem Leben gleichleicht nehmen zu können ...

      genau auch wie die Schirmchen, mal rauf und mal runterzukraxeln über unsere so mannigfaltigen Empfindungen, sei's Fröhliches, Brüchiges, Schmerzliches ... und Tiefes, auch Oberfächliches wie auch immer - passieren auch diese beiden eigenwilligen Gefühle [ wenn dann, überrollten sie uns ] wie Liebe und Hass, letzteres wohl viel seltener;

      bzgl Liebe haben wir die Hoffnung auf ein langes darin Weilen ./ beim Hass, wohl zumeist so kurz wie möglich ...

      und dennoch, mMn, sind doch beide Gefühle irgendwie sehr ähnlich in ihrer Mächtigkeit. Wenn diese Gefühle uns erfassen ./ sind wir dann so derart fokussiert in ihre Eigenheit auf ihr eigenes Thema. Als zöge uns quasi eine durchsichtige Hand immer wieder in diese jeweilig eine Richtung.

      Als könnten wir tatsächlich [ Hass oder Liebe ] in sehr ähnlichen Mustern davon überflutet und ergriffen sein ... so meine Text-Idee , ;)

      sagt doch LI im Text _________ :

      flieg, .steig auf Wěn-Jiàn

      trügen mich
      deine Arme

      guck nach unten

      seh immer nur dich


      -----------------------------------------------------------

      ... als würden wir uns dann, so oder so, manchmal geradezu an diese Kraft [ bewusst oder blind oder oder ] klammern, fixieren wollen, wollten wir sie zumindest gerade jetzt 'immer' spüren.


      Luise, für heute mal soviel dazu ./ hat mich pfeif-gefreut dein Besuch , :) , Tschüsss, dann bis dann ... Dichtel

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      Hallo Luise,

      nun zu Teil II deines Gedankens.


      Luise Maus schrieb:

      ... ist die Liebe die ich ablehnen will, aber nicht kann. Sie immer wieder aufleben lasse, nur um fühlen zu dürfen oder gar auch erst zu können. Aber auch das wäre keine Hassliebe

      Hier möchte ich dir sehr beipflichten. Hass ist da doch eine deutlich fokussiertere Emotion, und zwar im Wert deutlich gegen ein Faktum gerichtet, was mich persönlich von außen berührt, angreift, gegen mein Wollen agiert … so mein Empfinden, dem ich nun 1 :1 folge [ wie die Wirklichkeit tatsächlich aussieht, ist in diesem Fall ganz unerheblich ]. Auch scheint mir dein Fallbeispiel nicht für einen Selbsthass auszureichen.


      Luise Maus schrieb:

      Und da kommt Wěn-Jiàn perfekt ins Spiel und ist als zweischneidiges Schwert zu betrachten.


      Auf der einen Seite die Liebe und auf der anderen Seite der Schmerz darüber die Liebe zu spüren, aber nicht leben kann und dennoch will.

      Ja, dieses zweiseitige Schwert ' Wěn-Jiàn' ist zwar einerseits tückisch angelegt, mMn dann wiedrum doch nicht, da LI ja genau mit diesem Schwert gegen den Ursachengrund für seinen empfindenden Hass agieren will und jenen Schwertkuss quasi von diesem genau auch so erwartet,

      will ja LI dieses Hassgefühl nun auch ausleben.

      Denke ich mir, ist es doch gerade etwas im Hasswert Typisches, ihn [ im Jetzt ] nicht nur für den Moment am Leben zu erhalten ./ mMn auch psychologisch fast überlebens-sinnwert, wenn er passiert, ihn [ in diesem Moment ] auch anschauen zu können,

      hat ja dieses extreme Gefühl nunmal seinen Grund im LI, umso mehr, dass es überhaupt passierte. … quasi dafür festzuhalten, um dieses extreme Gefühl einzuordnen, schnellstmöglich zu verarbeiten, was ja LI im pro_Fall nur selbst umsetzen kann.

      Und klar, meine ich nun zu Null solche Hassgefühle, die sich im LI schon chronisch angedockt haben ./ das wäre mMn ein Fall für eine therapeutische Maßnahme.

      ………………………………………… ------------------------------------


      Luise, ist es nun doch länger geworden , ;) … brauche also noch einen dritten Antwortteil, eben deinen hergestellten Zusammenhang von Liebe und Hass von meiner und des Textes Denke ineinander zu weben. Dir wieder ein Tschüss … bis dann, Frank

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      Die Sehnsucht des verliebten Hasses

      flieg, .steig auf Wěn-Jiàn

      trügen mich
      deine Arme

      guck nach unten

      seh immer nur dich

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      Hallo Luise,

      nun zu deinem verwebenden Gedanken dieser beiden Werte : Hass und Liebe, genauso Liebe und Hass ; in Bindung zum Text.

      Luise Maus schrieb:

      Hallo Dichtel,

      … das Samenschirmchen … geht, in die Himmelferne. Sehnsuchtsvoll, leichtbeschwingt und alle Liebe mit sich tragend.
      [ Genau gestern erst, als ich stundenlang im Wald herumstriff, schickte viele Schirmchen auf ihre Reise … <-- :) ]

      ... der Hass doch ein gewaltiges Gefühl sein muss. ./ Um wirklich hassen zu können/müssen, muss schon Enormes /Unglaubliches geschehen.

      -----------------------------------------------------------------

      Worauf du hinaus willst ist die Liebe die ich ablehnen will, aber nicht kann … wäre keine Hassliebe, wie wir sie vom Wort her definieren würden.

      ... gibt es kein Wort, es ist ein ganz eigenes Gefühl und ja … es kann pur in seiner Melodie sein …

      Und da kommt Wěn-Jiàn perfekt ins Spiel und ist als zweischneidiges Schwert zu betrachten. Auf der einen Seite die Liebe und auf der anderen Seite der Schmerz darüber die Liebe zu spüren, aber nicht leben kann und dennoch will.

      LG Luise
      Luise, du hast mMn sehr treffend diese beiden Weben [ Hass und Liebe ] in eine mögliche Konjunktion gebracht.

      Ist da einmal die Liebe, dieses, fast schon gleichsame Pusteblum-Fliegen, überall hinkraxelnd und so leichtfüßig …
      ist da andererseits jener immer wieder passierende Fall - die Liebe, beide Pusteblumen entfernen sich mehr und mehr voneinander - die Ratio weiß die anstehende Entscheidung, doch das Gefühl kann nicht loslassen …

      das quälende Hin und Her wird zu einem irrationalen Konflikt [ einer Pusteblume oder beider, jede für sich ... wie auch immer ], als schwebe über beide dieses zweischneidige Schwert Wěn-Jiàn ...

      und ja, meine ich ebenso, wird für diesen Fall weniger der pure Wert des Hassens aufkommen ./ Wut, Zorn, Enttäuschung [ vielleicht auch gedanklich dem Gegenüber eine Bananenschale vor die Haustür legen, damit dieser darauf ausrutscht und sich Weh tut … warum denn nicht ] usw … sicher

      und wahrscheinlich sicher passieren dann solche Gefühls-Intensitäten; doch ist es tatsächlich der Hass in seinerselbst und agierenden Ablehnung und Gegenwehr dem gegenüber Fixpunkt, jener Fixpunkt, der schon als agierender Tunnel existiert, wenn Hass?

      ich meine, zumeist, wie du auch, nein. Natürlich gibt es hierbei auch genügend Fälle, die sich zu einem Hass-Agieren weiten [ man denke nur mal an den Film 'Der Rosenkrieg' mit M. Douglas und Kathleen Turner … usw ... ]

      ----------------------------------------------------------------

      War es meine Absicht, einmal im Text die Tücke des Hasses [ gemäß meines Plottes ] ..../ (1) … im Titel das Thema Hass in seiner (getunnelten) Selbstverliebtheit voran zu stellen,

      und im Kontext (2) jene quasi selbstablaufende Leichtigkeit im Liebesgefühl, zugleich auch engen Fixierung auf den Gegenüber in Bindung zu beiden Werten (gegenüber) zu stellen ./ wäre da (mMn) eine deutliche Anlehnung an einen zweiseitigen / einseitigen Tunnel erkennbar, wie auch jene selbstablaufende Fixierung auf … jenes sich mehr und mehr selbst-bauende Gegenüberbild, inwieweit reine Illusion, lasse ich jetzt mal offen , ;)

      ……………………………………. ---------------------------------

      Luise, es war mir eine Freude, mit deinen Gedanken den Text zu weiten , :) … sage die wieder ein Pfeif Tschüss, Frank …

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      Plapp ist nicht für seine Denke verantwortlich, Holy Moly ./ wofür auch, Dallo Moly ist tot
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      Die Sehnsucht des verliebten Hasses

      flieg, .steig auf Wěn-Jiàn

      trügen mich
      deine Arme

      guck nach unten

      seh immer nur dich

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      Detlef Radke schrieb:

      Hallo Frank,

      nur so ein Gedanke zu deinen Zeilen:




      Angst und Unwissenheit vor dem Fremden, gepaart mit Selbstverliebtheit kann Hass erzeugen.

      LG Detlef

      Hallo Detlef,

      da bringst du echt ein schweres und scherwiegendes Beispiel für ein Hass-Agieren und agierenden Hass in die Textdiskussion. Das Thema der extremen und gegen-agierenden Ausgrenzung, die Angst vor dem Anderen, dem Fremden, dem anders_Sein.

      Ich bitte dich, mir kurz deinen gemeinten Zusammenhang von deinem Text und deinem Gedanken [ unter dem Bildtext stehend ] zu meinem Text anzudeuten … geht's ja in meinem nicht darum, den Hass in seinen möglichen Extremen [ Handlungen und Ausläufern ] allgemein zu bebeispielen, doch vielmehr um die äquidistante Spur [ natürlich inhaltlich ungleich ] der beiden Werte 'Liebe' und 'Hass' … behauptet zumindest der Text oder besser gesagt, deutet der Text an, mMn , ;)

      spricht ja mein Text auch von einer Sehnsucht, die den Hass begleitet ...

      Ich verstehe zudem z. B. nicht das Bild jener "Anderen" (die etwas nicht verstehen) in deinem Bildtext ./ wer ist hier gemeint und was verstehen sie nicht? Oder deinen Wert "Selbstverliebtheit" in Bezug auf Hass?

      Gibst du mir Bitte dazu einige Wegungen , :) … wieder ein Fröhpfeif dir, Frank ...

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      Gabel im Mund ./ nicht so hastig

      Plapp ist nicht für seine Denke verantwortlich, Holy Moly ./ wofür auch, Dallo Moly ist tot

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Dichtel ()

    • Luise Maus schrieb:

      Hallo Dichtel,

      die Zusammenarbeit mit dir hat mich ebenso erfreut. Vielen Dank für das intensive Gespräch.

      LG Luise

      Luise,

      nicht nur der Hass fröhnt seiner selbstverliebten Sehnsucht [ sein permanenter Kampf im fokussierten Tunnel zu bleiben ],

      ist die Liebe ebenfalls voller Sehnen und Suchen [ will sich entblättern und aifblühen, im Idealfall ohne Tunnel ],

      so auch eine kleines Textchen [ hofft auf lustvolle Gespräche und so eigenwillig wie möglich ],


      dir wieder ein Tschüss, Frank …

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      Plapp ist nicht für seine Denke verantwortlich, Holy Moly ./ wofür auch, Dallo Moly ist tot
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