Der brave Mann

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    • Der brave Mann

      Immer höflich und bescheiden,
      alle konnten ihn gut leiden.
      Seine Steuern brav bezahlt,
      im Sommer an der Ostsee sich geaalt.
      Hat nie Jemanden betrogen,
      ganz selten nur einmal gelogen,
      auch stets pünktlich und korrekt,
      war er eigentlich perfekt.

      Nur eine Frau konnte er nicht finden,
      keine wollte sich an ihn binden.
      Ohne Action dieses Leben,
      Frauen wollen mehr erleben.
      Hat sich damit abgefunden,
      zieht allein nun seine Runden.
      Dann bleibt er eben ungebunden.
      Das Leben ist zu kurz - für Irgendwann.

      Was sein wird, wird sein
    • eiselfe schrieb:

      Ohne Action dieses Leben,
      Frauen wollen mehr erleben.

      Das kenne ich. Wenn die Leidenschaft fehlt. Gut aussehen und alles im Griff haben, sowie ein perfektes Leben, reichen einfach nicht.
      Da kann alles stimmen und doch nichts rüber kommen.

      eiselfe schrieb:

      Dann bleibt er eben ungebunden.

      Wenn er damit okay ist und nicht darunter leidet, so what.
      Eine Partnerschaft ist zwar sehr erfüllend, kann aber auch Zufriedenheit nur steigern, nicht gänzlich bringen.
      Ich selbst war vor der holden Dame auch eine Zeit lang überzeugter Single. Dann schlug das Leben zu.

      Ich schließe mich dem an und habe es ebenfalls gern gelesen!
      "Ich bin eitel, hochmütig, tyrannisch, blasphemisch, stolz, undankbar, herablassend-bewahre aber das Aussehen einer Rose" Pita Amor
    • Hallo Eiselfe,

      ja, solche Typen gibt es. Sie wissen um ihre Grenzen, ist ja auch nicht das Schlechteste. Das Gegenteil kann manchmal ganz schön nervig sein.
      Mir hätte das Gedicht besser gefallen, du hättest nicht ganz allgemein von einem Mann geschrieben, sondern ihm einen Namen gegeben, ihn in eine kuriose Situation gestellt, dann würde das Gedicht nicht so belehrend (Sowas kommt von sowas!) und halbtrocken ausgefallen sein. Das Ende erscheint mir etwas zwangsläufig, ich hätte ihn auf der Suche nach der Einen geschickte, sozusagen der Ewige Sehnsüchtler, der seinen passenden Deckel zum Topf sucht, ihn zu einem gemacht, der niemals aufgibt.

      Technisch fällt auf, dass das Metrum in deinem Gedicht verhandelbar ist, in jedem neuen Vers wechselst du es. Das zeugt zwar von gutem Willen, nimmt deinem Gedicht aber etwas. In diesem Gedicht wäre meiner Ansicht nach mehr drin.

      Lieben Gruß, Angelika
    • Hallo Angelika,

      dieses Gedicht, ist mit einem "Augenzwinkern" geschrieben, sollte auf keinen Fall belehrend rüber kommen- nun ja, jeder macht sich seine eigenen Gedanken dazu, aber das ist auch gewollt.
      Habe dein Feedback gern gelesen, würde mich freuen wieder von dir zu lesen.

      es grüßt
      die eiselfe
      Das Leben ist zu kurz - für Irgendwann.

      Was sein wird, wird sein
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