Sühne

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    • Hallo, Frank Gehlert,

      Irgendwann - Irgendwer - Irgendwie - Irgendwo - Irgendwen - Irgendwas, die Idee gefällt mir. :) Nichts Konkretes, kein wirkliches Verstehen, sondern 'das Leben ist ein Rätsel'. So kommt es zu mir als Leserin herüber. Es gibt für alles eine Ursache, aber die Gründe liegen im Verborgenen ...

      Was ich mich frage: Ich empfinde/erkenne hier eher etwas in Richtung einer 'philosophischen' Betrachtung - aber Hoffnung 'irgendwie' ;) nicht. Ich erwartete beim Lesen, dass dann entsprechend am Schluss der 'Hoffnungsschimmer' (dem Namen dieses Unterforums entsprechend) erscheint.

      Frank Gehlert schrieb:

      Irgendwas
      hält den Geist besetzt
      Ich empfinde das eher als etwas negativ, als eine Art, ja, Feststellung. 'Besetzt' - hat etwas von 'beherrscht werden', vielleicht sogar von - fehlender Hoffnung?

      Wenn das mal so nehme und dein Werk in einem anderen Unterforum 'sehe' - in der 'Philosophenrunde', dann ist es inhaltlich stimmig, dann suche ich auch nicht nach Hoffnung. Was mich zu der Frage bringt, ob es vielleicht sein kann, dass du es ganz einfach versehentlich hier gepostet hast?

      Ein kleiner Hinweis noch, betrifft nicht dein Gedicht, sondern nur den 'tastaturtechnischen Bereich Text'.

      Frank Gehlert schrieb:

      verzeih´n
      man ´s
      Als ich mich, ganz am Anfang mit meinem ersten PC, noch nicht auskannte, machte ich den Fehler auch. ;) Was du hier verwendest, ist kein Apostroph, sondern ein Akzent. Dieser gehört eigentlich über einen Buchstaben, wie z. B. in Frappé oder in à la. Wird er so wie von dir hier verwendet, entstehen Abstände zwischen Buchstaben, was kein schönes 'Schriftbild' zur Folge hat.

      Der richtige Apostroph befindet sich auf der rechten Seite der Tastatur - über dem Rautezeichen (#). Sieht dann so aus:

      verzeih'n
      man's

      Dann entstehen diese Lücken nicht und das Schriftbild wirkt besser. Nur so nebenbei erwähnt. :)

      Gerne gelesen! ^^

      LG,

      Anonyma
      ______________________________
      Zitate:

      Mensch: Ein Lebewesen, das klopft, schlechte Musik macht und seinen Hund bellen lässt. Manchmal gibt er auch Ruhe, aber dann ist er tot.

      Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.

      Wenn einer bei uns einen guten politischen Witz macht, dann sitzt halb Deutschland auf dem Sofa und nimmt übel.

      I <3 Kurt Tucholsky! :D
    • Hallo Frank,

      dein Gedicht gefällt mir gut., ich mag's ja gerne kurz und treffend.

      Den Ausführungen von Anonyma schließe ich mich an.

      Bei folgender Stelle

      Frank Gehlert schrieb:

      Irgendwie
      ist man´s selber Schuld
      würde ich schreiben "ist man selber schuld". Das mag ein Dialektunterschied sein.
      Und ich könnte mir gut vorstellen, den Text noch prägnanter zu machen, indem Du

      Frank Gehlert schrieb:

      Irgendwas
      hält den Geist besetzt
      einfach ersatzlos streichst. Falls es dir nicht besonders viel bedeutet oder wichtig ist. Für mich bildet es keine Steigerung und keine Verdeutlichung mehr. Verwirrt nur. Besser als mit der Aussage "....verletzt" kannst Du's kaum enden lassen. Dann bleiben die Gedanken auch bei der Sühne, dem Hauptthema. das mit dem besetzten Geist wirkt fast wie eine Ausrede á la "Ich kann doch nichts dafür, ich bin doch besessen."

      LG

      Ruedi
      © Rüdiger Jess

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      I'm abusing WhatsApp! 8o
    • Hallo Ihr Lieben,
      vielen Dank für eure positive Bewertung. Als Überschrift hätte ich auch Erkenntnis oder Einsicht wählen können.
      Das Gedicht beschreibt die hinterfragende Denkphase bis hin zur Erkenntnis meines Protagonisten.Die Erkenntnis ,das man Hirngespinnsten,
      Gelüsten und Gier wie fremdbestimmt hinterhergelaufen ist. Die letzten Zeilen bergen somit die Kernaussage innerhalb meines Gedichtes- der Hoffnung für sein weiteres Tun. Aber wie im richtigen Leben, birgt die Erkenntnis zwar immer Hoffnung ,zieht aber kein direktes Happy End nach sich.
      Wenn jemand zur Einsicht gelangt, dann wird er hoffentlich nach und nach auf diejenigen zugehen, die er verletzt hat. Deswegen hab ich es auch nicht zu späte Sühne genannt.Und da ich zum Glück nicht in seiner Haut stecke, wünsche ich meiner Figur viel Glück. :thumbsup:
      In knappen Sätzen Gefühl zu tranportieren ist schon schwer genug. Auch deshalb benutzte ich den Dialekt, um das kopfschüttelnde Hinterfragen seines Charakters zu verstärken.
      Mit einem verschmitzten Lächeln muss ich eingestehen, das meine Tastatur noch weisse Flecken birgt.Du hattest natürlich vollkommen Recht Anonyma.
      Danke Dir für den Tip :thumbup:
      Immer wieder schön gern von Euch gelesen zu werden
      LG Frank
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