Ort zum Wort

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    • Es gibt ein Ort
      Dort lebt ein Wort
      Und schweigen tut es dort
      Es kümmert sich um den Transport
      Der Gedanken, zum Export
      Abdanken tut es dort sofort
      Von den kranken Gedanken
      Die sich in meinem Kopfe zanken
      Ohne Leitplanken
      Wie die Geisteskranken
      Ohne zu danken oder zu schwanken
      Sich in die Gefühle tranken
      Und dort sanken
      Karina Rogow
    • Hallo Luna,

      auch bei diesem Text hast Du die Endreime gut durchgehalten.
      Inhaltlich fällt der Text aber für mich hier deutlich ab, denn die Titelvorgabe "Ort zum Wort" oder vielleicht auch "Wort zum Ort spiegelt sich im Text selbst kaum wieder. Klar, mit Ort ist hier der Kopf oder das Gehirn gemeint, aber auch dann ist die Beziehung zueinander eher unscharf.
      Frage ich mich, welches Wort gemeint sein könnte, dann muss ich passen oder raten (Freiheit, Flucht etc.).

      Konstruktiv ist mir aufgefallen,
      dass Du nur einmal ein Satzzeichen gesetzt hast (Absicht?),
      dass (Ab)danken und danken sich wiederholt (Absicht?).

      Falls Du am Text selbst noch arbeiten möchtest, lass es mich wissen. Ich mache Dir gerne konkrete Vorschläge dazu.

      LG
      Perry
      Es ist nett wichtig zu sein, aber viel wichtiger nett zu sein.
    • Hallo Perry,
      Also erstmal danke, für so ein ausführliches Feedback.
      Das Gedicht hat wenig mit der Beziehung zu tun. Eher eine Beziehung zu meinen Gedanken, die ich eher für krank halte, bezüglich meines Seins oder der Welt im allgemeinen. Das Wort in dem Fall, ist das was der Allgemeinheit erlaubt ist, zu hören. Der Ort mein Hirn, als Filter für diese Gedanken.
      Das mit den Satzzeichen, sollte die Schnelligkeit der Gedanken widerspiegeln, so unter dem Motto, „redest ohne Punkt und Komma“ der eine war notwendig zum Verständnis. -ab-danken und danken, wenn man abdankt, geht man, sagt so, „ok Danke, tschüss“ meiner Meinung ist nicht zwingend Dankbarkeit benötigt in dem Fall, und das diese Gedanken, mir für ihre Existenz halt nicht danken, sondern einfach sich in Gefühle verwandeln und mir halt Probleme machen..
      Hoffe ich habe das recht verständlich ausgedrückt, ist immer recht schwer Gefühle schriftlich wieder zu geben, aber mit einem rein versteht man das halt nicht immer.

      Danke für das Feedback. :)
      Karina Rogow
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