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  • Momente eines Sommertages

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Du kommst dann aber, so wie du rangehst, nicht aus der blanken Aufzählung raus. Angelika

  • Freunde, die man hat und hatte

    Angelika - - Freundschaft

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    Man hat so Freunde, die man nie vergisst. Die andern aber will man oft vergessen, die kriegen eine kleine Gnadenfrist, dann greift man doch zu anderen Adressen. Die Freunde hütet man, solang es geht. Verehrt, errichtet ihnen man fast Tempel, bis Wind der Zeit sie irgendhin verweht. Jahrzehntelang trägt man noch ihren Stempel. Man liebt die Freunde wie den neuen Hut. Doch meist begnügt man sich mit Petitessen (denn auch der alte Hut tut’s halbwegs gut), leckt kleine Wunden, lächelt angemessen.

  • Momente eines Sommertages

    Angelika - - Fauna und Flora

    Beitrag

    Wäg ab, was dir wichtiger ist. Ich würde auf das Akrostichon in diesem Fall verzichten. Angelika

  • Momente eines Sommertages

    Angelika - - Fauna und Flora

    Beitrag

    Sternenstaubsucher, ich verstehe dich ja: Du schreibst auf, was du siehst, fühlst und hörst. Aber daraus ist leider nur eine Aufzählung geworden. Ich kann dir nur raten: Bring diese Aufzählung in eine lyrische Sprache, suche dir nur das Wesentliche dieses Sommertags heraus, weniger ist immer mehr. Dabei kannst du ruhig ein bisschen melancholisch werden, das tut deiner Vorstellung vom Sommeraugenblick keinen Abbruch. Im Gegenteil, es bringt Stimmung ins Gedicht, du sprichst den Leser an. Angelika

  • Eines Morgens

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Licht zwischen den Häusern, die Sonne steigt über die Dächer. Aus der Nacht erwachen Bäume und Büsche. Wer schläft, bemerkt den Verlust der Frühe nicht. Allmählich öffnen Fenster die Flügel, sie wollen den Tauben nach. Grüne Schatten reden mir zu: Vergiss uns, die Blüten öffnen die Kelche. Das Gras wie Meer im Winde. Und auf der Pappel, der hochstämmigen, der windwogenden, Koloraturen eines tagverliebten Amselhahns.

  • Tag am See

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Siehst du, darauf bin ich gar nicht gekommen, dass es sich um Flüchtlinge handelt. Das kommt meiner Ansicht nach zu kurz in deinem Gedicht. das hättest du viel deutlicher machen müssen. Was mir vor allem fehlt, das ist die Anklage, das Mitfühlen mit den Flüchtlingen. Du stellst sie so dar, als ob sie vom Mond kommen, und ich dachte, es handelt sich um besoffene Deutsche auf Mallorca. In diesem Fall musst du sehr konkret werden. Es ist ein politisches Gedicht, und das muss unbezweifelbar sein. So…

  • Tag am See

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Ja, venetische Trommel, gut beobachtet. Und gut geschrieben. Über manchen Zeilenbruch könnte man anderer Ansicht sein, aber im großen und ganzen auch sprachlich gut gepackt. Beim Lesen hatte ich so eine kleine Idee, du könntest den Strand von Mallorca meinen. Angelika

  • Elegie II

    Angelika - - Gedanken

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    Nicht meine Stunde. Sie senkt mir Verbranntes ins Herz, Asche zwischen die Augen. Abendlich, her vom offenen Fenster, weht eine Brise. Schattenspiel auf den Wänden, die Laterne vorm Haus ein offenes Katzenauge. In schwarzer Wolkendünung schwach das Feuer früher Sterne. Allein im Dämmer, allein mit dem alten Brief. Ich begreife: Dass uns die Tage quälten.

  • Trostpflaster gegen das Verzweifeln

    Angelika - - Gedanken

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    Verzweifeln möchte man so manches Mal. Dann überlegt man sich’s und lässt es sein. Man findet sich in jeden Dreck hinein und windet sich darin ganz wie ein Aal. Dann sagt man sich: Bestimmt beim nächsten Mal! Und schlittert noch mal in dasselbe Glück. Und wieder gibt’s kein Vorwärts, kein Zurück. Da ist man drin. Das findet man fatal. Ach, Reisen wäre schön. Dann reißt man aus. Und findet zitternd sich am Südpol ein. Doch weithin nichts als Schnee. Und ganz allein. Man ärgert sich, denkt weinend…

  • Zeitzeugen

    Angelika - - Gedanken

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    Hallo Gina, ein nachdenkliches Gedicht zur Zeit. Kluge Gedankengänge, gut formuliert. Im Paarreim geschrieben, bis auf S1V5-6 korrekt gereimt. Das Gedicht ist weitgehend im Jambus geschrieben, eingestreut etliche Verse im Trochäus. Du müsstest da eine Einheitlichkeit herstellen - eins von beiden: entweder Jambus oder Trochäus. Beides zusammen in einem Gedicht geht nicht. Beispiel: das "Buch der Zeit“ in der Hand. = Jambus (unbetonte erste Silbe) Langsam schließt sie es wieder, = Trochäus (betont…

  • Verfiel ein Korn

    Angelika - - Schattenwelt

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    Walter, ich habe gerade heute ein urdeutsches Sonett geschrieben, schön, dass ich mal wieder was in strenger Machart lesen darf. Ja, Shakespeare, der alte Knabe, hat übrigens auch noch andere Formen ausprobiert, die auf den ersten Blick gar nicht als Sonette erkennbar sind. Zu S1V3 (fiel) hätte ich mal eine Frage: Dieses Enjambement (Hakenstil) - ich weiß nicht, ob das wirklich so, wie du es gebrauchst, in Ordnung ist. Kannst du ein prominentes Beispiel dazu bringen? Meiner Ansicht nach hat Kaut…

  • Zwei linke Schuhe

    Angelika - - Herzensangelegenheiten

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    Es ist ja lange her, seit wir uns fanden, zusammen gingen und nicht mehr allein. Und jetzt? Jetzt bin ich ich und doch ganz dein. Die Zeit allein kam mir direkt abhanden. Ein Auf und Ab, so manches böse Stranden, wie oft auch so ein Quäntchen Seelenpein, doch kamen wir dann immer überein. Wir beide haben selbst uns überstanden. Wie wäre denn ein Leben ohne dich gewesen, das frag ich manchmal mich ganz insgeheim. Es ist schon so: Wir sind an uns genesen. Der muss schon sein, der kleine Blick zurü…

  • Abends unter der Stehlampe

    Angelika - - Gedanken

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    Kautschuk, ich kenne das auch eigentlich so und habe das auch gemacht, wozu ich sogar aufgefordert wurde. Da dachte ich noch, hier ginge es wirklich um Lyrik und ich hätte es mit wissensdurstigen Leuten zu tun, die eine kleine Hilfestellung haben wollen. Ich wurde aber eines besseren belehrt. Ich bin Textarbeit gewohnt, mach es bei mir bitte so weiter. Die meisten Schreiber hier sind ältere Feierabendschreiber, wollen eigentlich nur ein bissel für den Hausgebrauch dichten und halten Textarbeit f…

  • Ach weißt du, das Gute am Richter ist höchstens das Gehalt. Angelika

  • Abends unter der Stehlampe

    Angelika - - Gedanken

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    Ja, Flaco, ich schreibe gern über Alltagsbegebenheiten. Muss ja nicht immer hochliterarisch sein. Danke. Angelika

  • Abends unter der Stehlampe

    Angelika - - Gedanken

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    Kautschuk, will ich mal sehen, was sich ändern lässt. S1V1, S2V2, S3V2 -Für den Begriff des Gegenwärtigen gibt es im Hochdeutschen eigentlich nicht so viele Synonyme. Da wäre noch nun, heute usw. aber ich bin Norddeutsche, und wir gebrauchen eben "jetze", auf Berlinisch gesagt. Aber das ist kein so entscheidendes Wort wie zum Beispiel ein starkes Substantiv, das mehrmals im Gedicht auftaucht, wo sich eine Wiederholung tatsächlich verbietet. S2V2 - Tja, wie soll ich sagen, der Tag wird eingeteilt…

  • luada

    Angelika - - Hoffnungsschimmer

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    Flaco, nicht ganz leicht zu lesen, wenn man nicht aus Wien ist. Ich habe es dann laut gelesen, und da habe ich es verstanden. Du bist mir einer, der es faustdick hinter den Ohren hat. Auf Berlinisch hätte das Gedicht überhaupt keinen Charme, auf Wienerisch aber sagt es: Küss die Hand! Du nutzt die Sprache wunderbar, aber nicht nur die Sprache, sondern auch das Sujet. Da möchte man ein bisschen auch aus Wien sein. Toll, großartig. Angelika

  • Abends unter der Stehlampe

    Angelika - - Gedanken

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    Ach ja, jetzt wird es langsam Nacht. Ein blasser Mond steht schon am Himmel, durch dunkle Wolken schwebt er sacht, vom nahen Kirchturm leis Gebimmel. Der Tag ist bald Vergangenheit. Gemischt war er wie alle Tage. Mir ist ein Brief ins Haus geschneit, Tariferhöhung, diese Plage. Die Welt wird unversehens still. Die Bäume sind jetzt nur noch Schatten. Ein Jemand hupt vorm Hause schrill. So langsam fühl ich mich ermatten. Doch plötzlich schreit ein Nachbarskind. Mich treibt es um mit Nachtgedanken.…

  • Gedicht

    Angelika - - Hoffnungsschimmer

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    Josina, noch ungebrochen deine Freude am Gedicht, das lässt hoffen, dass in der weiteren Entwicklung auch gute Texte entstehen können. Wichtig ist aber, dass du dich jetzt intensiv mit dem Handwerk beschäftigst, sonst bleibt es lediglich bei deiner Freude am Gedicht. Wäre schade. Angelika

  • Perry, Richter haben ihre Paragraphen und ihre Geschmäcker und außerdem eine gewisse Ehrfurcht vor vermögenden Beteiligten. Weshalb sie abwägen müssen, welche der beiden Parteien am meisten Einfluss hat. Weshalb ihre Urteile auch immer nach beiden Seiten auslegbar sind. Das ist ungeschriebene Praxis unter Richtern. Also komm mir nicht von wegen die "Gesellschaft", die "Organe". Es heißt ja, dass Richter, obwohl beim Staat angestellt, unabhängig seien. Naja, kann man dazu nur sagen. Angelika

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