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  • Ladenschluss

    Angelika - - Philosophenrunde

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    Heupferdchenzeit, blaue Zeit, als die Linden, die schönen Linden sich bogen am Rande der Straße unter der Last der Düfte, als der weiße Mond Honig trank und die Stadt ihren Tag mit grauer Stirn lebte. Ein Ach in den Hallen der Bahnhöfe, und die Zikaden in den Kellern schrien Lieder der Liebe.

  • Erinnerungen

    Angelika - - Gedanken

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    Hallo Alces, ein gutgebautes Pantun. Hab es gern gelesen. Angelika

  • Tränen

    Angelika - - Gedanken

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    Wenn du dein tränenreiches Gedicht tatsächlich satirisch gemeint hast, hättest du es unter Humor einstellen müssen, damit es hier kein böses Blut gibt. Du liest ja das Echo. Angelika

  • Tränen

    Angelika - - Gedanken

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    Ich hoffe für den Autor, dass er obige Verse satirisch gemeint hat. Angelika

  • Paar Zeilen Glück

    Angelika - - Hoffnungsschimmer

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    Meinen herzlichen Dank für deinen Kommentar, Wilde Rose. Angelika

  • Paar Zeilen Glück

    Angelika - - Hoffnungsschimmer

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    In Märzberlin, wenn die Bäume noch keine Schatten werfen in die gleißende Sonne der Straßen, wenn erstes Ahnen in der Luft, krokusübersät die Parkwiesen ihre verborgene Pracht offenbaren, die Schritte der Menschen kindliche Leichtigkeit vermuten lassen, erwärmt sich deine Winterseele. Auch die laute Stadt hat ihre stillen Viertel, benommen läufst du dir zu, hoffst noch einmal auf März, spürst dein Menschsein bis in die Finger, dass da etwas ist, wofür dir Worte fehlen. Der Einfachheit halber nen…

  • Vollmond, blau vor Kälte

    Angelika - - Philosophenrunde

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    Hallo Arlak, hallo Leontin, Dankeschön für euren Kommentar. Keine Bange, Arlak, ein lyrischer Amateur ist ein Leser, den ich besonders ernst nehme. Leontin, das Bild des Verrottens der Toten stand mir vor Augen, als ich daran dachte, dass heute immer noch Gebeine der Toten in Frankreich und auch in Russland der beiden Weltkriege gefunden werden. Womit sich das ganze "Heldentum" erledigt. Menschen wäre mir zu sehr ein Allgemeinbegriff. Angelika

  • Vollmond, blau vor Kälte

    Angelika - - Philosophenrunde

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    Danke, Perry, für deinen Kommentar. Angelika

  • Vollmond, blau vor Kälte

    Angelika - - Philosophenrunde

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    Draußen, Geliebter, ich sehe, was ist. Mein Schreibtisch ein Zwilling im Fensterglas. Die Pfütze vorm Haus, Autos, Dreckfontänen. Der Regen ein Rauch vorm Ahorngrün. Wieviel Regierungen kamen und gingen, wieviel Kriege ließen die Toten verrotten. Nicht dran rütteln. Du und das Zimmer hier, das Glas Wasser, die schwarzen Gedanken herunterzuspülen, als wir uns liebten, als du mich fragtest: Willst du den Mond dort oben, Liebes?

  • Hallo Felix, da ist aber jemand schwer verliebt. Ich würde das Sonett eine Anbetung nennen. Hoffentlich gibt es kein böses Erwachen. Nun weiß ich aber nicht, wer die Angebetete ist, vielleicht eine junge Frau, die sich dem lyrischen Ich verweigert, so dass die Assoziation zu einer Eisheiligen sich anbietet. Die Funktion der langen Reise lässt mich aber an meiner Vermutung wiederum zweifeln, es sei denn, die lange Reise gründet sich darauf, dass die geliebte Frau schon mehrere Liebhaber vor dem l…

  • Frühjahr

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Wach die Stimmen der Vögel. Dein Herz schlägt mir zu. Doch der alte Schelm Winter hüllt sich in Eis. Käm ich gelaufen, den Schnee noch im Haar, du küsstest ihn weg. Und die nackte Platane schwiege verschämt.

  • Frühlingssehnsucht

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Hallo Alter Wein, ja, der Frühling lässt noch nicht das blaue Band fliegen. Aber heute war das Wetter schon wie April, mal Sonne und mal Regen, und das gibt Hoffnung. Du versuchst deiner Sehnsucht mit deinem Gedicht Ausdruck zu geben, und das ist natürlich nicht ganz leicht, denn zum Frühling gibt es Tausende Gedichte, und da was Neues zu finden, macht eben die Kunst aus und weckt das Interesse am Werk. Das Gedicht ist im Paarreim geschrieben, was ihm nach meinem Eindruck doch etwas von der Wirk…

  • Solitude II

    Angelika - - Philosophenrunde

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    In meine Stille die abgefeimten Lügen des Tages, die mich schweigen lassen in meiner Einsamkeit. Kaum noch Hoffnung auf einen März, die Winter beherrschen die Tage, die Nächte, die Tröstungen. Mit dem Erinnern leben, den leeren Händen, dem Blick voll Schmerz. Welch ein Mensch, der das könnte.

  • Samtene Stunde

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Abend, Schwelle zwischen Tag und Nacht. Der Himmel erzittert, Unrast der fernen Planeten, der blasse Mond. Voll Erbarmen die Ruhe der Finsternis. Erschauern vorm großen Himmel. Der Orion hinterm Haus, das Dunkel verströmt sein Geheimnis, den Lebenden ein Rätsel. Ich aber hüte das Feuer der Sterne in mir.

  • Erst denken, dann reden

    Angelika - - Freundschaft

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    Alter Wein, und was hältst du denn davon: Erst denken, dann schreiben? Angelika

  • Reißer

    Angelika - - Mythenreich, Religion und Fantasiewelten

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    Hallo Sushan, ich bin so phantasielos, dass ich mir in diesem Fall gar nichts unter einem Reißer vorstellen kann, außer einem Film, in den die dümmsten Zuschauer strömen, weil andere Leute dies auch tun. Was hältst du denn von kindlicher Unbekümmertheit, es muss doch nicht immer irgendeine Schreckensfigur sein, die ein Kind nach einem Schmetterling jagen lässt. Na, mal sehen, was aus deiner Geschichte wird, bin ganz gespannt. Hauptsache, sie hat Suspense. Angelika

  • baden mit kleopatra

    Angelika - - Sinnestanz

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    Perry, ich bin ratlos bei deinem Gedicht. Was willst du deinen Lesern mitteilen? Angelika

  • Landwinter

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Naja, Perry, das allgemein Gebräuchliche ist eher Prosa. Die Lyrik aber braucht viele Metaphern, erfindet sogar Wörter und Vorgänge. Erst wenn man sich von der Prosa lösen kann, ist man auch in der Lage, lyrische Verse zu schreiben. In der Lyrik, das weiß jeder, der schon mal ein Gedicht geschrieben hat, zählt jedes Wort, es hat Gewicht und gibt dem Gedicht erst das Antlitz. Du wirst bemerken, wenn ein Lyriker Prosa schreibt, wird er nie ohne Metaphern und Bilder und Vergleiche auskommen. Umgeke…

  • Landwinter

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Hallo Perry, danke für deinen Kommentar. Sicher, Eis kann nicht wehen, aber im Gedicht kann es das. Dein Vorschlag Eisiges ist mir zu klein, zu harmlos. Was aber nun die Chausseen in Brandenburg angeht, so heißen sie auch so ganz offiziell. Es gibt übrigens ein Gedicht von Peter Huchel mit dem Titel "Chausseen, Chausseen". Und damit sind die Brandenburger Chausseen gemeint, die die Dörfer miteinander verbinden. Dazu habe ich hier aber schon mal was geschrieben. Angelika

  • Landwinter

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Eis weht ins Land, die Erdkrume weiß vor Schnee, Höfe, geduckt unters Himmelsgrau. Der Tag windgeboren. Krähenflug über dem Acker. Ein Glockenton schwingt aus. Legenden in den Stuben schläfern die Alten ein. ´ Einsam die Chaussee, dann und wann ein Gefährt. Sprachlos der Wald hinterm Nebel.

[ Die Gedichte, Geschichten und weiteren Werke, sind geistiges Eigentum der jeweiligen Autoren. ]



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