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  • baden mit kleopatra

    Angelika - - Sinnestanz

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    Perry, ich bin ratlos bei deinem Gedicht. Was willst du deinen Lesern mitteilen? Angelika

  • Landwinter

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Naja, Perry, das allgemein Gebräuchliche ist eher Prosa. Die Lyrik aber braucht viele Metaphern, erfindet sogar Wörter und Vorgänge. Erst wenn man sich von der Prosa lösen kann, ist man auch in der Lage, lyrische Verse zu schreiben. In der Lyrik, das weiß jeder, der schon mal ein Gedicht geschrieben hat, zählt jedes Wort, es hat Gewicht und gibt dem Gedicht erst das Antlitz. Du wirst bemerken, wenn ein Lyriker Prosa schreibt, wird er nie ohne Metaphern und Bilder und Vergleiche auskommen. Umgeke…

  • Landwinter

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Hallo Perry, danke für deinen Kommentar. Sicher, Eis kann nicht wehen, aber im Gedicht kann es das. Dein Vorschlag Eisiges ist mir zu klein, zu harmlos. Was aber nun die Chausseen in Brandenburg angeht, so heißen sie auch so ganz offiziell. Es gibt übrigens ein Gedicht von Peter Huchel mit dem Titel "Chausseen, Chausseen". Und damit sind die Brandenburger Chausseen gemeint, die die Dörfer miteinander verbinden. Dazu habe ich hier aber schon mal was geschrieben. Angelika

  • Landwinter

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Eis weht ins Land, die Erdkrume weiß vor Schnee, Höfe, geduckt unters Himmelsgrau. Der Tag windgeboren. Krähenflug über dem Acker. Ein Glockenton schwingt aus. Legenden in den Stuben schläfern die Alten ein. ´ Einsam die Chaussee, dann und wann ein Gefährt. Sprachlos der Wald hinterm Nebel.

  • Winter-Weihnachts-Nacht

    Angelika - - Feiertage

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    Hallo Trinity, mir fällt bei diesem etwas länglich geratenen Gedicht geradezu wie die Krone ins Gesicht: Je weniger man schreibt, desto weniger haben Kritiker zu kritteln. Üb dich doch erst mal an Vierzeilern, dann überstehst du die Kritik ein paar Verse schmerzloser. Im übrigen schließe ich mich meinen Vorrednern einspruchslos an. Angelika

  • Kraniche II

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Ja, das trifft es wohl, Perry. Obwohl Kraniche ja als die Glücksvögel gelten. Dankeschön für deine Überlegungen. Angelika

  • Kraniche II

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Zeit der Kraniche über den Dächern der Stadt. Hinauf sehe ich und denke an jene, deren Blicke erloschen. Die Lieben. Wieder hat sie die Erde, haben die Sterne sie, woher einst wir alle gekommen. Die Jahre gehen. Wann, ihr Kraniche, sehe ich euch wieder? Wann bricht mir das Herz? Schreie der Kraniche über der Stadt. Und ein Kind lacht, winkt hinauf ins Blau dort oben, wo das Wunder geschieht.

  • Blau des Erinnerns

    Angelika - - Gedanken

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    Danke, Nike, für deinen freundlichen Kommentar. Perry, auch dir vielen Dank. Das Manchmal strukturiert die drei Strophen, nimmt dem Text auch etwas die Schwere. Zum blauenden Wind: Nimm das als Metapher für wehen oder eindringen oder einfach ein blauer Wind. Das ist eben Lyrik. Zum Titel: Das Manchmal sagt nicht viel. Da ist mir der gewählte Titel doch näher. Das habe ich natürlich bemerkt, dass sich da was doppelt, aber mir fiel einfach nichts anderes ein. Aber ich denke noch mal über den Titel…

  • Blau des Erinnerns

    Angelika - - Gedanken

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    Manchmal. Ein Gedicht steigt auf in dir, gedankenvoller Schmerz, verschüttet im Blau des Erinnerns. Manchmal die Furcht vorm Damals, rastlos treibt es dich, dieses Sehnen nach dem Herbst der Reife. Manchmal der Fund einfachen Glücks, und trunken vom Geruch der Zeilen blaut Wind durchs offene Fenster.

  • Vorstadtnahme

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Danke, Perry. Nahme als das Substantiv des Verbs nehmen. Erkunden, einatmen usw. Angelika

  • Vorstadtnahme

    Angelika - - Fauna und Flora

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    An diesem graubewölkten Tag laufe ich durch die Straßen der Vorstadt, trunken vor Neugier, schlürfend fremdes Leben hinter verhängten Fenstern. Hierher hat es mich verschlagen, hierher, wo des Sommers Nachklang noch die Seele erhebt über die Nacht des kommenden Winters. Schon in den Büschen die Spatzen, lärmend, übertönend die Stille verlassener Gärten, und mein Schritt dem sprechenden Horizont zugewandt.

  • Busreise II

    Angelika - - Humorecke

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    Hab es gefunden bei Google. Herrlich! Ich mag ja den Kästner bis zum Getno.

  • Busreise II

    Angelika - - Humorecke

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    Danke, muss ich mal kucken.

  • Busreise II

    Angelika - - Humorecke

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    Hallo Leontin, schön, wenn dir der Stoßseufzer gefallen hat. Aber das Kästner-Gedicht kenne ich gar nicht. In welchem Band findet man es denn? Angelika

  • Busreise II

    Angelika - - Humorecke

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    Dann hielt der Bus, vor einem Haus, ein Dorf im Grünen, ganz weit weg, mit Feuerwehr und Deutschem Eck. Von außen sah’s gemütlich aus. Der Gasthof lag in schönster Ruh, desgleichen Hund und Federvieh. Allmählich wich die Sympathie, denn auch die Kirchentür war zu. Wir geisterten im Ort herum, und außer Wetter war nichts los, doch das war wirklich grandios. Die Kirchenglocke machte Wumm. Vergessen, wie das Dörfchen hieß, wer weiß, wer dort so leben muss. Zum Glück, wir hatten unsern Bus, und das …

  • Winterworte

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Grau geworden bin ich wie der Dezembertag, mein Innen entstellt von Narben. Des Erschreckens voll vor der Geschichte verflossenen Lebens das Herz. Nicht den Spiegel brauche ich, um zu begreifen. Du siehst mich an, dein milder Blick überzeugt mich, auf der Schulter die warme Hand. Fremd geworden die Straßen, die durch die Jahre gingen, selbst das letzte Laub ist verweht, vor uns jeglichen Daseins Erfüllung. Nun hat der Winter das Wort.

  • Abend

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Danke, Perry. Den Rauch, den du dir nicht erklären kannst, kann man ganz einfach beschreiben als das sichtbare Nichts. Es ist eine lyrische Metapher. Die Nacht als die Zeit des Tages, in der das sichtbare Leben ruht, der Tag also sich auflöst wie Rauch. Angelika

  • Abend

    Angelika - - Fauna und Flora

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    Tag, der sich neigt, aus Licht, aus Stundengesang, in die Nacht, in den Rauch. Aus der Tiefe des Wolkengebirges viel Schweigen. Ich lausche ihm nach, dem gerundeten Tag.

  • Abendstück

    Angelika - - Politisches und Gesellschaftliches

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    Hallo Perry, danke fürs Reinsehen. Ob aber nun die Gesellschaft unter Machtwahn leidet, das würde ich bezweifeln. Ich bin auch nicht der neoliberalen Meinung "Jeder ist seines Glückes Schmied", die du ja indirekt hier vermittelst. Natürlich wird sich die Welt nicht von allein bessern. Was aber heißt bessern? Und leider legen die vielen Menschen, die für eine bessere Welt einstehen, die Hände in den Schoß und warten fast gelangweilt aufs kommende Unheil. Aber vielleicht ist das Gedicht ein winzig…

  • Abendstück

    Angelika - - Politisches und Gesellschaftliches

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    Wo ich daheim bin, blicke ich in die Welt des warenprotzenden Kaufcenters, der in grünem Grau siechenden Pappeln und Ahornbäume, die mich vor der Idiotie des Straßenverkehrs schützen sollen. Ich weiß, niemand und nichts wird mich schützen, nicht vor dem kommenden Krieg, der in großer Selbstverständlichkeit vorbereitet wird, als handle es sich um eine Torte in der Bäckerei an der Ecke. Und ich sehe hinaus, unterdrücke die Frage, wie wir so gleichgültig sein können bei so viel Betriebsamkeit, mit …

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